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Gelatine – die beste Freundin deiner Gelenke! kein April scherz.

by:se/nz30.03.2017

Gelatine – die beste Freundin deiner Gelenke

Der regelmäßige Konsum von Gelatine stärkt Knochen, Knorpel und Bänder, da diese Collagen enthält.

Wenn wir „Gelatine“ hören, fällt uns meist nur „Wackelpudding“ oder „Gummibärchen“ dazu ein. Dass Gelatine aber auch eine wohltuende Naturmedizin ist, kommt einem da selten in den Sinn. Der eine oder andere mag sich aber noch daran erinnern, dass Oma oder Opa Gelatinepülverchen in Wasser angerührt und getrunken hat. Heutzutage ist man immer schnell bei teuren Wundermitteln der modernes Medizin, obwohl günstige und altbewährte Hausmittel genauso wirken können!

Gelatine, ein Stoff aus Eiweiß

Gelatine an sich ist ein Stoff aus tierischem Eiweiß, das aus dem Bindegewebe verschiedener Tierarten, vor allem Schweinen und Rindern, produziert wird. In der Medizintechnik dient Gelatine unter anderem zur Beschichtung von Implantaten wie beispielsweise Gefäßprothesen. In den Gelatinepillen, die als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich sind, ist aber nicht diese zähe Lebensmittel-Gelatine enthalten, sondern wasserlösliches Kollagen-Hydrolysat. Dieses soll vom Körper besser aufgenommen und an jenen Stellen im Körper wieder eingebaut werden, an denen es benötigt wird.

Hilfreich bei Arthrose

Bei der Behandlung von Arthrose kann Gelatine unterstützend wirken. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die vom Verschleiß betroffenen Körperstellen noch regenerativen Knorpel aufweisen. Ist der Knorpel so stark abgetragen oder beschädigt, dass er sich nicht mehr regenerieren kann, hilft auch eine Gelatine–Therapie nichts mehr. Die mit den Kapseln aufgenommene Gelatine wird in den noch bestehenden Knorpel eingebaut, kann jedoch keine Wunder vollbringen und an knorpelfreien Stellen in den Gelenken wieder neuen Knorpel aufbauen. Wer also an einer Art der Arthrose leidet, die noch nicht weit fortgeschritten ist, kann mit Gelatine eine Besserung des Zustandes erreichen.
Nicht nur zur Behandlung von Arthrose, sondern auch zur Vorbeugung von Schäden am Gelenkknorpel ist Gelatine eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Ernährung. Denn wenn der Gelenkknorpel gut genährt ist, ist er nicht so leicht zu schädigen.

Gelatine Gelenk

Nützlich gegen Schmerzen durch Überlastung

Gelatine kann auch bei Überlastungsschmerzen in den Gelenken helfen. Allerdings muss sie vorbeugend über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit dieser Effekt erzielt werden kann. Es nützt also nichts, erst am Tag vor der Bergwanderung mit vielen Höhenmetern etwas Gelatine zu schlucken, um am nächsten Tag sorgenfrei die Knie beim Bergabwandern zu belasten! Wer aber weiß, dass in einigen Wochen eine gelenkbelastende Bergtour ansteht, kann dementsprechend langfristig mit der Einnahme von Gelatinebeginnen und einen schützenden und vorbeugenden Effekt erzielen.

Linderung bei degenerativen Erkrankungen des Knochengerüstes

Auch bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule kann Gelatine spürbar Linderung bringen und somit sogar letztendlichSchmerzen reduzieren und für mehr Beweglichkeit im Alltag sorgen.
Osteoporose ist die häufigste Alterserkrankung des Knochengerüstes und betrifft viele. Knochenbrüche sind die Folge der durch die Krankheit porös gewordenen Knochen. Gelatine kann bei Osteoporose dafür sorgen, dass die Knochen elastischer bleiben, das Risiko für einen Knochenbruch senken und dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren.

Gelatine Erdbeer

Auch im Leistungssport sinnvoll

Nicht nur alte Menschen können die Vorzüge von Gelatine genießen: Auch beispielsweise Leistungssportler haben Gelatine für sich entdeckt, um Gelenkverschleiß vorzubeugen. Leistungssport stellt eine enorme Belastung für die Gelenke dar, weswegen es sinnvoll ist, vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.
Studien deuten darauf hin, dass Gelatine eine regenerierende Wirkung auf Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder hat. Daher ist Gelatine für alle Altersklassen gut geeignet: zur Vorbeugung für Junge und zur Therapie für ältere Patienten.
Zur Therapie wie auch zur Vorbeugung ist es wichtig, nicht auf die bekannten Gelatine-Formen wie Gummibärchen oder Wackelpudding zurückzugreifen. Diese enthalten viel Zucker und somit viele Kalorien. Eine erhöhte Kalorienzufuhr führt zwangsläufig zu Übergewicht und belastet damit die Gelenke um ein Vielfaches! Daher empfiehlt es sich wirklich, Gelatinekapseln aus dem Angebot der Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder es Oma und Opa gleich zu tun: Gelatinegranulat im Lebensmittelhandel kaufen und mit einem Glas Wasser verrührt trinken. Wer den Geschmack der Gelatine nicht mag, der kann die Gelatine auch in einen Saft oder kalten Tee einrühren, aber niemals in Heißgetränke, da Gelatine bei etwa 50 Grad Celsius schmilzt und dann zur „Glibbermasse“ wird, die den Wackelpudding ausmacht. Solange das Getränk warm ist, geliert die Masse nicht. Kühlt es jedoch ab, wird der Fruchtsaft langsam fest. Vollständig im Kühlschrank durchgekühlt ist der Saft als Nachtisch eine gesunde Art des Wackelpuddings – als halbwarmes Getränk jedoch ist die Gelatine weniger appetitlich.
Gelatine ist also wirklich so etwas wie die „beste Freundin deiner Gelenke“. Egal, wie alt du bist!

quelle:bessergesundleben.

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Author: Nilzeitung

Noch immer in aufbau Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Höchste, was man erhoffen kann. !? Baruch de Spinoza (1632-1677)

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