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Gefährliche Keime auf Intensivstation.

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Gefährliche Keime

Uni-Klinik Frankfurt schließt Teile der Intensivstation

30.04.2017, 14:57 Uhr | dpa

Gefährliche Keime auf Intensivstation. Universitätsklinik Frankfurt (Quelle: dpa/Boris Roessler/dpa/Bildfunk)

Universitätsklinik Frankfurt (Quelle: Boris Roessler/dpa/Bildfunk/dpa)

Auf der Intensivstation der Uniklinik Frankfurt finden Mitarbeiter gefährliche Keime bei fünf Patienten. Drei davon sind mittlerweile tot. Sie starben wohl an ihrer Grunderkrankung, doch die Station wird teilweise gesperrt.

Nach dem Fund multiresistenter und potenziell lebensbedrohlicher Bakterien hat das Universitätsklinikum Frankfurt Teile seiner Intensivstation gesperrt. Wie das Klinikum am Wochenende mitteilte, handelt es sich um den Erreger Klebsiella pneumoniae. Insgesamt habe man dem Städtischen Gesundheitsamt fünf positive Patientenproben angezeigt. Drei Patienten seien mittlerweile tot. Man gehe jedoch “mit höchster Wahrscheinlichkeit” davon aus, dass die Patienten aufgrund ihrer schweren Grunderkrankung und nicht wegen des nachgewiesenen Erregers gestorben seien.

Patienten verlegt und isoliert

Bei zwei weiteren Menschen sei eine Besiedlung mit dem Keim nachgewiesen, sie seien daran aber nicht erkrankt. Wie das Uniklinikum erklärte, wurden nach dem Fund alle Patienten, die sich auf der betroffenen Station befanden, verlegt, isoliert betreut und untersucht. Planbare Operationen seien verschoben, die Station grundlegend und mehrstufig desinfiziert worden. Für Patienten und Besucher des Uniklinikums bestehe keine Gefahr.

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Author: Nilzeitung

Noch immer in aufbau das dauert noch !!!!! (,,Patience ,, )) Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Höchste, was man erhoffen kann. !? Baruch de Spinoza (1632-1677)

2 thoughts on “Gefährliche Keime auf Intensivstation.

  1. Leider sind Infektionen in Krankenhäusern immer aktuelle Herausforderungen für den Krankenhausdienst

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    • Etwa seit 3,5 Milliarden Jahre tobt auf unserer Erde ein unerbittlicher Kampf. Und zwar zwischen Bakterien und Pilzen. Da weder die einen noch die anderen über Klauen, Zähne oder Füße haben, wird der Dauerstreit mit chemischen Kampfstoffen ausgetragen. Diese sollen davor schützen, vom jeweils anderen angegriffen und verspeist zu werden („Fressfeinde“). Zu diesen Wirkstoffen gehören auch die vor Bakterien schützenden Antibiotika der Schimmelpilze (z. B. das bekannte Penicillin) – Antibiotika sind also absolut keine Errungenschaft der modernen Medizin. Da Bakterien aber nicht nur Pilze befallen, sondern auch andere Pflanzen, haben auch diese im Laufe der Evolution eine Vielzahl von schützenden Wirkstoffen entwickelt – eben die pflanzlichen Antibiotika.HF. WELT

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