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G 20 In St. Pauli angekommen.

by:se/nz: Politik   G20

Plakate mit der Aufschrift "Welcome to Hell" hängen am 14.03.2017 in Hamburg

Kurz vor dem G20-Gipfel spannt sich die Lage in Hamburg an. Polizei und Gipfel-Gegner gerieten mehrfach aneinander. Im Stadtteil St. Pauli blockierten Demonstranten eine Straße, die Polizei beendete die Aktion mit Wasserwerfern. Streit gibt es vor allem auch um die Protestcamps.

Hamburg: Wie heiß wird die Nacht?

Vorbereitungen zur Demo

Nach den abendlichen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und G20-Kritikern in Hamburg beruhigte sich die Lage in den Nachtstunden wieder. Gipfelgegner hatten ihren Protest auf die Straße getragen, weshalb die Beamten am Dienstagabend fast im Zehn-Minuten-Takt ausrückten und Wasserwerfer einsetzten. Am Mittwoch morgen sagte ein Sprecher der Polizei dann: “Die Stunden nach Mitternacht waren extrem ruhig.”Vor allem am Neuen Pferdemarkt im Stadtteil St. Pauli gerieten Demonstranten und Polizei aneinander. Die Beamten rückten mit Wasserwerfern an. Gegen 23 Uhr begann die Polizei mit dem Räumen der Straße. Hunderte Menschen waren zuvor einem Protest aufruf gefolgt, um auf den Straßen mit Musik und Getränken gegen den G20-Gipfel zu demonstrieren.

Die Nachttanzdemo "Lieber tanz ich als G20" am 5. Juli 2017 in Hamburg.

“Es soll knallen hinterher”

8.000 gewaltbereite Demonstranten seien in der Stadt, sagt die Polizei. “Es soll knallen hinterher”, sagt Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer dem ZDF. “Wir sind skeptisch, dass der heutige Abend oder die heutige Nacht friedlich bleibt.” Mit 20.000 Polizisten sei man aber “gut aufgestellt” mit “starken Kräften”. Und “sicherlich wird es dann auch notwendig sein konsequent zu handeln, wenn es zu Straftaten kommt”, so Meyer.Überall hochgerüstete Polizisten und Wasserwerfer, die “Welcome to hell”-Organisatoren halten das für übertrieben. Die Polizei mache bewusst Stimmung und schraube das Gewaltpotenzial immer weiter nach oben. Sie habe Ladenbesitzer aufgefordert, zu schließen. “Das sind alles Versuche, die Demonstrationen unterhalb des Versammlungsrechtes zu behindern wie in einer Diktatur”, sagt Martin. Die Polizei habe die Demo ohne Auflagen genehmigt, auch an der Route wurde kein Anstoß genommen. So schlimm kann es also nicht sein?

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Author: Nilzeitung

Noch immer in aufbau Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Höchste, was man erhoffen kann. !? Baruch de Spinoza (1632-1677)

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