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Welttag der sozialen Gerechtigkeit.

Welttag der sozialen Gerechtigkeit, 20. Februar

 
Vier Kinder gehen barfüßig nebeneinander. Sie tragen große Müllsäcke.

Menschenrechte
2018 Thema: “Arbeiter in Bewegung: das Streben nach sozialer Gerechtigkeit”

Die meisten Migrationsströme sind heute direkt oder indirekt mit der Suche nach menschenwürdigen Arbeitsmöglichkeiten verbunden. Selbst wenn die Beschäftigung nicht der Hauptantrieb ist, spielt sie in der Regel im Migrationsprozess eine Rolle. Es gibt schätzungsweise 258 Millionen internationale Migranten.

Quelle: ILO 2017

Nach Schätzungen der IAO gibt es etwa 150 Millionen Wanderarbeitnehmer. Unter den Wanderarbeitern sind 56 Prozent Männer und 44 Prozent Frauen. Wanderarbeiter machen 4,4 Prozent aller Arbeitnehmer aus und haben eine höhere Erwerbsquote als Nicht-Migranten weltweit (73 Prozent bzw. 64 Prozent).

Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit war eine historische Reise für Arbeitsmigranten, die in Herkunfts-, Transit- und Zielländern oft dem Risiko der Ausbeutung ausgesetzt sind. Der Mangel an sozialer Gerechtigkeit, insbesondere für Niedriglohn-Wanderarbeiter, beinhaltet das Risiko, in Jobs mit schlechten Löhnen und Arbeitsbedingungen gefangen zu sein, oft in der informellen Wirtschaft; Exposition gegenüber Verletzungen der Arbeit und anderer Menschenrechte; gefährliche Arbeitsplatz- und Gesundheitsgefahren; Kinderarbeit;Zwangsarbeit; Schuldknechtschaft; Menschenhandel; und andere Defizite an menschenwürdiger Arbeit.

Ausbeutungspraktiken, die am Anfang des Migrationsprozesses stehen, erhöhen die Herausforderung durch exorbitante Einstellungsgebühren und andere Kosten, die Wanderarbeitnehmern entstehen. Das Missverhältnis von Qualifikationen zu den in den Zielländern verfügbaren Arbeitsplätzen; Trennung von Familien; Das Fehlen eines sozialen Schutzes trägt auch zu den sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Migration bei.

Trotz der Herausforderungen, mit denen Arbeitsmigranten auf den Arbeitsmärkten konfrontiert sind, gibt es deutliche Belege für ihren positiven Beitrag zu Gastländern und -gemeinschaften. Nach jüngsten Schätzungen des McKinsey Global Institute trugen Migranten 2015 9,4 Prozent zum weltweiten BIP bei, ein Wert von 6,7 Billionen US-Dollar. Darüber hinaus schickten Migranten im Jahr 2017 fast 600 Milliarden US-Dollar in Remittances.

Screenshot aus dem Film "Kinderarbeit in Indien"

Menschenrechte

Eine gut geregelte Arbeitsmigration trägt dazu bei, Arbeitskräfteangebot und -nachfrage auszugleichen, Kompetenzen auf allen Qualifikationsniveaus zu entwickeln und zu vermitteln, zu Sozialschutzsystemen beizutragen, Unternehmensinnovationen zu fördern und Gemeinschaften sowohl kulturell als auch sozial zu bereichern, alle wichtigen Aspekte menschenwürdiger Arbeitsbedingungen spiegelt sich auch im Bericht des Generalsekretärs “Migration für alle arbeiten” wider.

quellen UN&Agenturen /net

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Author: Nilzeitung

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