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Der Märchenkönig Ludwig II. von Bayern hatte eine große Abneigung gegen Zahnärzte.

by:se/nz Heute Wahrheit über Zahnartzluegen Gesundheit von Brandt,Dorothea_u._Hendrickson,Lars- aus ihren Buch Zahnarztluegen

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Der Märchenkönig Ludwig II. von Bayern hatte eine große Abneigung
gegen Zahnärzte.

Der »Kini« litt unter Parodontitis und Zahn für Zahn
lockerte sich aus seinen Kauleisten. Heute erklären sich das Zahnmediziner
damit, dass er die Zahnpflege vernachlässigte. Komisch: Vor 120
Jahren hatte der König dieselben Probleme, wie die Menschen heute und
dieselben Erklärungen müssen dafür herhalten. Die »Zahnheilkunde« hat
es also nicht weit gebracht.

Erst sehr spät ließ sich der bayerische Monarch
übrigens auf eine Extraktionstherapie seiner Hofärzte ein. Wenigstens
hatte er Glück, denn zumindest blieb ihm das Schicksal seines großen
Vorbildes, des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von Frankreich erspart. Dem
karieskranken König brachen seine Zahnärzte nämlich den Kieferknochen.
Ob da eine unbehandelte Karies nicht besser gewesen wäre?
Unabhängig davon, wie gering die Gefahr einer unbehandelten Karies
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ist, soweit sollte es niemand kommen lassen. Die Zauberformel ist ganz
einfach: Eine ausgewogene Ernährung ohne Zucker kann Karies heilen.
Xylit ist nicht kariogen und deckt das Verlangen nach Süßem. Antibakterielle
Mundspülungen mit Chlorhexidin und hoch dosierte Gels sind
gerade bei bereits bestehenden Füllungen ein wichtiger Schutz vor Sekundärkaries.

Fluoride können Karies im Anfangsstadium heilen und
regelmäßiges Zähneputzen schützt das Zahnfleisch vor Entzündungen.
Die Zahnbürste alleine reicht leider nicht aus, um ganz gesund zu bleiben.
Mit der heillosen Füllungstherapie der Zahnärzte bleiben Patienten erst
recht nicht gesund.
Ein Rollenwechsel vom flickenden Zahnklempner hin zum vorsorgenden
Heiler lässt die Zahnmedizin nicht erwarten. Zahnärzte tüfteln
hinter verschlossenen Türen aus, wie sie ihre heillose Zunft in die Zukunft
retten können. In der Presse platzieren sie ihre geschäftsfördernden
Informationen. Ein Beispiel: Sie schieben ihr Versagen in der Vorsorge
auf die Krankenkassen. Diese seien nicht gewillt die Prophylaxe zu finanzieren,
sondern zahlen später lieber die teuren Reparaturarbeiten.

Die
gesetzlichen Kassen übernehmen nämlich keine Kosten für kosmetischen
Schnickschnack wie professionelle Zahnreinigungen. Im nächsten Schritt
ist es die selbst verschuldete Nachlässigkeit, die Menschen krank macht.
Wie weit wollen Zahnärzte eigentlich noch sinken? Wie lange darf der
Beruf, der eigentlich eine Berufung sein sollte, zum Geschäft verkommen?
Durch die unseriöse Geschäftemacherei bleibt die »Gesundung«
der Bevölkerung absichtlich auf der Strecke.

Auf Tagungen diskutieren
Zahnärzte lieber kaltblütig darüber, welche Art von Zahnarzt in Zukunft
überleben wird. Auf Kongressen fragen sie sich heuchlerisch, ob ihre Therapiekonzepte heute noch zeitgemäß sind. Die Behandlungsstrategie der
Zahnärzte ist bis heute eine reine Behandlung der Karieslöcher. Und damit
natürlich alles andere als zeitgemäß.

Es ist eine reine Flickerei, die sich so in den Alltag eingebürgert hat, dass wir glauben, die Zähne gehen eines Tages sowieso verloren. Diese vermeintliche Binsenweisheit zu ändern, steht nicht im Mittelpunkt der »Zahnheilkunde«. Der Zahnarzt hat sich im Grunde schon längst aus der Verantwortung gestohlen.

Die Vertreter der bohrenden Zunft haben schon lange ihre Seele verkauft.
Die Gretchenfrage dabei ist: Warum hält die Zahnmedizin ihre Patienten
krank? Jede Zahnarztpraxis ohne ein großes präventives Leistungsangebot ist
nur eine Flickwerkstatt und kein Anbieter von Gesundheitsleistungen.
Jeder Zahnarzt, der die Möglichkeiten der Vorsorge ignoriert, ist ein flickender
Weggefährte, aber kein Arzt. Und jeder Zahnarzt, der diese veraltete
Behandlungsphilosophie vertritt, behandelt Sie krank.

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Author: Nilzeitung

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