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Terror-verdacht in Hessen hat sich bisher nicht bestätigt – Syrischer Verdächtiger nach Lkw-Verkehrsunfall in Westdeutschland festgenommen

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Terrorverdacht in Hessen hat sich bisher nicht bestätigt – Staatsanwaltschaft ermittelt weiter in alle Richtungen

In Limburg an der Lahn hat sich am Montagabend ein schrecklicher Vorfall ereignet. Ein Mann hat einen Lkw gekapert und andere Autos absichtlich gerammt. In diesem Krankenwagen wurde der Fahrer des Lkw versorgt. © Foto: Stefan Dickmann 

n Limburg an der Lahn in Mittelhessen ist ein Mann mit einem Lkw ungebremst in mehrere Autos gefahren. Das Motiv gibt weiter Rätsel auf.

  • Terrorverdacht in Hessen hat sich bisher nicht bestätigt – Staatsanwaltschaft ermittelt weiter in alle Richtungen
  • Im hessischen Limburg an der Lahn hat am Montagabend (07.10.2019) ein Mann mit einem gestohlenen Lkw mehrere Autos gerammt
  • Die Polizei hat den Fahrer des Lkw festgenommen, er ist polizeibekannt 
  • Durch den Aufprall wurden mehrere Menschen verletzt – Polizei korrigiert die Zahl 
  • Auch eine Wohnung in Langen im Kreis Offenbach wurde im Zusammenhang damit durchsucht
  • Die westhessische Polizei bittet Zeugen um Fotos und Videos
  • Motiv des Täters gibt Rätsel auf 
  • Staatsanwaltschaft Frankfurt erlässt einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen 

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Motiv des Lkw-Amokfahrers noch unklar

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 19.25 Uhr: Gegen den Lkw-Angreifer von Limburg hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag einen Haftbefehl erlassen. Der Mann soll einen Lkw gekapert und dann auf acht Autos aufgefahren sein. Die Tatvorwürfe lauten versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Der 32-jährige Syrer sitzt nun in Untersuchungshaft. Zuvor war der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden.

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 18.30 Uhr:  Nach Informationen der dpa wurde nicht nur die Wohnung des Tatverdächtigen in Langen durchsucht, sondern auch die eines Familienangehörigen im Kreis Limburg-Weilburg. Die Agentur beruft sich dabei auf die Generalstaatsanwaltschaft. Darüber wo genau, macht die Behörde keine Angaben. Sichergestellt worden seien USB-Sticks und Handys. Bei dem Familienangehörigen handelt es sich Ermittlerkreisen zufolge um einen Cousin des Tatverdächtigen. Der Beschuldigte habe sich in der Zeit vor der Tat bei dem Cousin aufgehalten, dieser sei am Montag auch in der Nähe des Tatorts gewesen. 

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 16.45 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilt, wird nach der LKW-Attacke in Limburg derzeit in alle Richtungen ermittelt. Zum Tatmotiv könnten demnach noch keine Angaben gemacht werden. Es bestehe der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts, schwerer Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Noch am Dienstag solle der verdächtige Syrer einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. 

LKW-Angriff in Limburg: Verdächtiger hatte abgelaufene Aufenthaltserlaubnis

Laut der dpa habe der Mann eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland besessen. Diese sei allerdings am 1. Oktober abgelaufen. Unbekannt sei, ob der Mann dafür eine Verlängerung beantragt hatte. Er habe sich bislang nicht zum Tatgeschehen geäußert. Auf ein terroristisches Motiv gebe es keine Hinweise. Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dazu am Vormittag: “Da wird ermittelt, und ich kann Ihnen zur Stunde noch nicht sagen, wie diese Tat zu qualifizieren ist.”

Update vom Dienstag, 08.10.2018, 15.30 Uhr: Die Menschen in Limburg an der Lahn sind nach dem Lkw-Zwischenfall in der Stadt verunsichert. Das schreibt die Deutsche Presse Agentur mit Berufung auf den Limburger Bürgermeister, Marius Hahn (CDU). “Ich bin geschockt und in meinen Gedanken bei den Verletzten und deren Familien”, sagte der 48-Jährige. Über den Hintergrund der Tat in der Kreisstadt in Limburg-Weilburg zu sprechen, sei noch zu früh. Hunderprozentige Sicherheit gäbe es jedoch nie. 

Angriff mit Lkw in Limburg: Verdächtiger sei Einzeltäter 

Nach der Lkw-Attacke waren Vermutungen aufgekommen, dass es sich bei der Tat um eine Terroranschlag handeln könnte. Gegen Einzeltäter sei niemand gefeit, zitiert die dpa Hahn. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Fahrzeug als Waffe eingesetzt wird

Zur syrischen Herkunft des Täters sagte er: “Grundsätzlich erwarten wir, dass jeder Mensch in Limburg sich an die Gesetze hält. Wir werden nimmermüde, darauf hinzuweisen.”

Terrorverdacht nach Lkw-Angriff in Limburg hat sich bisher nicht erhärtet

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 15.05 Uhr: Laut Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hat der tatverdächtige Syrer keine Verbindungen in die gewaltbereite islamistische Szene. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur. Auch wenn der Tathergang an die schrecklichen Anschläge von Nizza oder Berlin erinnere, sei das Motiv des festgenommenen Mannes nach wie vor unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten. In Hessen befänden sich die Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung auf hohem Niveau. 

Limburg: LKW-Attacke soll kein Terroranschlag gewesen sein

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 14.41 Uhr: Nach Informationen des HR werde in Ermittlerkreisen derzeit nicht von einem terroristischen Hintergrund der LKW-Fahrt in Limburg ausgegangen. Die Suche nach Gründen stünde demnach weiter im Fokus. 

Die Generalstaatsanwaltschaft hat demnach die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Über mögliche Kontakte zu Islamisten sei den Behörden bislang nichts bekannt. Laut HR habe der Verdächtige vor der Tat Alkohol mit Verwandten getrunken.

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 14.05 Uhr: Drei junge Bundespolizisten haben am Montag den Mann festgenommen, der in Limburg an der Lahn mit einem gekaperten Lkw acht Menschen und sich selbst verletzt hat. Der 32-Jährige habe bei der Festnahme Widerstand geleistet, berichtet die dpa. Die Polizisten erlitten demnach leichte Verletzungen. 

Möglicher Terroranschlag in Limburg: Polizeischüler leisteten erste Hilfe

Den Angaben zufolge waren die Polizeimeisteranwärter im ersten Dienstjahr zum Zeitpunkt des Unfalls in ihrer Freizeit zusammen unterwegs. Daher trugen sie auch keine Uniform. Mit neun anderen jungen Bundespolizisten hielten sie sich zufällig in der Nähe des Tatorts auf. Die elf Männer und eine Frau leisteten auch Erste Hilfe. 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lobte den Einsatz der Bundespolizisten. Er schrieb ihnen am Dienstag: „Für dieses entschlossene und umsichtige Eingreifen danke ich Ihnen ausdrücklich.“ Die schnelle Festnahme habe es laut Seehofer ermöglicht, dass die Sicherheitsbehörden jetzt zügig die Hintergrund der Tat aufklären könnten.

Terroranschlag mit Lkw in Limburg

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 13.30 Uhr: Neben der Wohnung in Langen im Kreis Offenbach haben die Ermittler nach dem Lkw-Vorfall in Limburg auch eine Wohnung im Landkreis Limburg-Weilburg durchsucht. Sie haben in den beiden Wohnungen unter anderem Handys und USB-Sticks sichergestellt. Das teilt das Landeskriminalamt Hessen am Dienstagnachmittag (08.10.19) mit.

Die Behörden ermitteln gegen einen 32 Jahre alten Syrer unter anderem wegen versuchter Tötung. Wie das Landeskriminalamt mitteilt, sei der Tatverdächtige mit dem Lkw wenige Meter gefahren. Dann stieß das Fahrzeug ungebremst auf sieben Autos und einen Kleintransporter. Acht Insassen der Kraftfahrzeuge und der Tatverdächtige selbst wurden leicht verletzt.

Der Tatverdächtige wurde noch an der Kreuzung durch mehrere Beamte der Bundespolizei festgenommen, die sich zufällig in der Nähe aufhielten. Sie übergaben ihn an die Einsatzkräfte der Polizei. Der Tatverdächtige wird noch am Dienstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Limburg – Mann stiehlt Lastwagen und fährt in Autos

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 13.05 Uhr: Nach dem, was bislang bekannt ist, soll der Mann, der nach dem Lkw-Vorfall in Limburg festgenommen wurde, in Langen im Kreis Offenbach gewohnt haben. Das dreigeschossige Gebäude haben die Naturfreunde Langen komplett an den Betreiber der Gastwirtschaft verpachtet. 

Auf dem Briefkasten neben dem Eingang befinden sich rund zehn Schilder mit Namen. Ein Name, der dort steht, spricht dafür, dass der Tatverdächtige von Limburg in Langen gelebt hat. 

Terroranschlag in Limburg? Verdächtiger soll in Langen leben

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 11.48 Uhr: Nach dem möglichen Terroranschlag in Limburg hat das SEK eine Wohnung in Langen (Kreis Offenbach) durchsucht. Dort soll der 32 Jahre alte Mann gelebt haben, der mit einem Lkw mehrere Autos gerammt hat. 

Bei dem Vorfall in Limburg wurden am Montag (07.10.2019) acht Menschen verletzt. Wie bild.de berichtet, sollen rund 60 Kräfte des SEK, der Bereitschaftspolizei und der Spurensicherung in der Wohnung des Festgenommenen in Langen im Einsatz gewesen sein.

Terroranschlag in Limburg? SEK durchsucht Wohnung in Langen

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 10.44 Uhr: Der Mann, der am Montag (07.10.2019) in Limburg an der Lahn in Mittelhessen mit einem Lkw mehrere Autos gerammt haben soll, ist polizeibekannt. Das berichten der „Spiegel“ und die dpa übereinstimmend. Es wird über das Motiv spekuliert, Terrorverdacht steht im Raum. 

Der Syrer ist demzufolge 32 Jahre alt. Die Behörden hätten gegen ihn laut „Spiegel“ wegen gefährlicher Körperverletzung, Drogenbesitzes und Ladendiebstahls ermittelt.

Als Extremist ist der Mann, der in der Kreisstadt von Limburg-Weilburg acht Menschen verletzt hat, jedoch nicht aufgefallen. Nach Erkenntnissen der Behörden hatte er auch keine Kontakte zu militanten Salafisten.

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 10.08 Uhr: Im Zusammenhang mit Vorfall mit einem Lkw in Limburg durchsuchte ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei eine Wohnung im südhessischen Langen (Landkreis Offenbach). Das bestätigte Andrea Ackermann, Sprecherin des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach, der Offenbach-Post auf Nachfrage. Die Wohnung wurde in der Nacht auf Dienstag durchsucht.

Terroranschlag in Limburg? Wohnung in Langen im Kreis Offenbach durchsucht

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 9.47 Uhr: Bei dem Mann, der am Montag nach dem Lkw-Zwischenfall in Limburg festgenommen wurde, handelt es sich um einen Syrer. Er hält sich seit 2015 in Deutschland auf, erfuhr die dpa aus Sicherheitskreisen.

Sein Motiv sei noch unklar. Der Festgenommene hatte nach Erkenntnissen der Behörden keine Kontakte zu militanten Salafisten oder anderen Extremisten. Der 1987 geborene Syrer soll bisher noch keine Aussage gemacht haben. Für ein terroristisches Motiv gibt es demnach bislang noch keine Hinweise. Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Terroranschlag in Limburg? Syrer festgenommen

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 9.27 Uhr: Nach dem Zwischenfall mit einem Lkw im mittelhessischen Limburg sind die Hintergründe immer noch unklar. Es sei noch zu früh für Wasserstandsmeldungen zur Motivlage, sagte Alexander Badle von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstagmorgen der dpa.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittele in diesem Fall in alle Richtungen. Weitere Informationen würden voraussichtlich im Lauf des Tages bekannt gegeben. Zuvor hatte das ZDF berichtet, die Behörden gingen von einem Terroranschlag aus.

Die Polizei schreibt derweil auf Twitter von insgesamt acht Verletzten. Einer davon wurde nach medizinischer Versorgung vor Ort wieder entlassen. Sieben weitere wurden nach der Behandlung in der Nacht aus dem Krankenhaus entlassen.

Terroranschlag in Limburg? Behörden bestätigen das bislang nicht

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 8.56 Uhr: Wie das ZDF berichtet, stufen die Behörden den Vorfall mit dem Lkw in Limburg als Terroranschlag ein. Das will das ZDF von Sicherheitsbehörden erfahren haben.

Der Täter solle Anfang 30 sein und aus Syrien stammen. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat die Ermittlungen übernommen, heißt es beim ZDF.

Update vom Dienstag, 08.10.2019, 7.50 Uhr: Nach dem Vorfall mit einem Lkw in Limburg bittet die Polizei Westhessen via Twitter mögliche Zeugen um Fotos und Videos. „Ihr habt etwas gesehen und/oder habt Videos/Bilder, die mit den Geschehnissen im Zusammenhang stehen?“, heißt es da. Die Beamten wollen das schreckliche Ereignis in der Kreisstadt von Limburg-Weilburg rekonstruieren. 

Berlin – Ein syrischer Mann wurde verhaftet, weil er verdächtigt wurde, gestern Abend einen Lastwagen entführt und in Westdeutschland in den Verkehr gebracht zu haben.

In deutschen Medien wurde von Sicherheitsbeamten behauptet, der Vorfall in der Stadt Limburg werde als Terroranschlag behandelt.

Staatsanwalt Ralf Badle lehnte es ab, sich am Dienstag zu dem Motiv zu äußern. Er sagte, es werde als versuchter Mord behandelt.

Der Lkw sei in acht weitere Fahrzeuge in der Stadt nördlich des Frankfurter Finanzzentrums gerammt worden, sagte Badle.

Der 32-jährige Verdächtige sollte vor einem Richter erscheinen, der über die Ausstellung eines Haftbefehls entscheiden wird.

Die Polizei durchsuchte zwei Adressen, die mit dem Verdächtigen in Verbindung standen, an dem sie Mobiltelefone und USB-Sticks beschlagnahmt hatten, sagte Badle. “Wir können keine genauen Angaben zum Motiv machen”, fügte er hinzu. “Alle Möglichkeiten werden untersucht.”

Der Vorfall ereignete sich fast drei Jahre, nachdem ein gescheiterter tunesischer Asylbewerber 12 Menschen getötet hatte, indem er einen Lastwagen auf einen Berliner Weihnachtsmarkt gerammt hatte. – Reuters

Author: Nilzeitung

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