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Ein tödlicher Anstieg der interkommunalen Gewalt im Südsudan muss aufhören,

Afrika Südsudan.

In this file photo taken on February 22, 2020 Riek Machar is sworn in as First Vice President of South Sudan, in Juba. — AFP pic

In dieser Datei Foto aufgenommen am 22. Februar 2020 Riek Machar wird als Erster Vizepräsident des Südsudan, in Juba vereidigt. — AFP pic

UNO fordert rasche Gerechtigkeit wegen “abscheulicher” Gewalt im Südsudan.

GENF,– Ein tödlicher Anstieg der interkommunalen Gewalt im Südsudan muss aufhören, und die Verantwortlichen müssen rasch vor Gericht gestellt werden, betonte der UN-Menschenrechtschef heute.

Michelle Bachelet, die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, kritisierte die “abscheulichen” Angriffe, die Berichten zufolge Hunderte Vonmenschen in dem jüngsten souveränen Staat der Welt gefordert haben.

Das Büro des ehemaligen chilenischen Präsidenten erklärte, dass die politisch motivierten Kämpfe im Südsudan zwar zurückgegangen seien, die interkommunale Gewalt in diesem Jahr jedoch zugenommen habe.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 wurden 658 Menschen bei interkommunaler Gewalt im Land getötet, 452 wurden verletzt, wie das Menschenrechtsbüro mitteilte.

Weitere 592 Menschen seien entführt worden, 65 seien sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen, hieß es weiter.

“Dieses wiederkehrende Muster der Gewalt, das im Südsudan weiterhin Menschenleben fordert, muss aufhören”, sagte Bachelet in einer Erklärung.

Ich fordere die Regierung nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass Maßnahmen ergriffen werden, um diese Gewalt zu untersuchen und sicherzustellen, dass die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt werden und dass die Opfer und ihre Familien Zugang zu Gerechtigkeit, Wahrheit und Wiedergutmachung haben.”

Der Südsudan entsteht aus einem brutalen sechsjährigen Bürgerkrieg, in dem 380.000 Menschen ums Leben kamen und Millionen vertrieben wurden.

Präsident Salva Kiir und Riek Machar, der Rebellenführer, der jetzt erster Vizepräsident ist, haben sich im Februar auf die Bildung einer Einheitsregierung verständigt, sind sich aber weiterhin uneins, unter anderem, wer die zehn internen Staaten des Landes regieren wird.

Die interkommunalen Konflikte, die lange Zeit von Spannungen über den Zugang zu natürlichen Ressourcen – insbesondere Wasser und Weideland für Rinder – getrieben wurden, haben sich in taktischer und waffenischer Hinsicht zunehmend militarisiert, so Bachelets Büro.

“Damit der Frieden im Südsudan dauerhaft ist, müssen die staatlichen Behörden handeln, um diese Zyklen der Vergeltungsgewalt zu beenden, unter anderem indem sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und die Friedenskonsolidierung zwischen einzelnen Gemeinschaften fördern”, sagte Bachelet.

Quelle//Medienagenturen/malamail— AFP

Author: Nilzeitung

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