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Shenzhen: Zukunft Marsch des Telekommunikationsgiganten Huawei geöffnet.

‘Black Swan’: Globale Pushback-Bedrohung für China-Kraftwerk Huawei

15. Januar 2019 (Mainichi Japan)

japanische Version

Schwarze Schwäne, die der CEO von Huawei Technologies Co., Ren Zhangfei, mitgebracht hatte, ruhen am 26. September 2018 auf dem Boden des Hauptsitzes des Unternehmens in Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong. (Mainichi / Kiyohiro Akama) )

SHENZHEN, China – Auf einem etwa 1 Millionen Quadratmeter großen Grundstück – doppelt so groß wie Tokyo Disneyland – wurde die Landschaft einer traditionellen westeuropäischen Stadt mit einem speziellen Zugsystem und einer Reihe von jungen Restaurants geschaffen Leute speisen.

Was wie ein Themenpark aussieht, ist eigentlich eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des Telekommunikationsgiganten Huawei Technologies Co., die im vergangenen Herbst in der südchinesischen Stadt Shenzhen in der Provinz Iguanodon eröffnet wurde.

“Außergewöhnliche Forschung basiert auf einem günstigen Entwicklungsumfeld – das ist unsere Ideologie”, erklärte der Leitfaden für die Luxusanlage.

Der Hauptsitz von Huawei in Shenzhen ist mit 2 Millionen Quadratmetern sogar noch größer und ist eine eigene kompakte Stadt mit Hotels, einem Krankenhaus und Einkaufszentren an einem Ort. Beim Besuch des Geländes kann man die wahre Größe des “größten chinesischen Privatunternehmens” verstehen.

In China, wo Regierungsunternehmen die meisten Branchen führen, nimmt Huawei eine einzigartige Position ein. Der Gründer und CEO Ren Zhangfei ist ein Ingenieur, der zuerst ein Architekturstudium absolvierte und später nach seinem Abschluss Elektrotechnik selbstständig studierte. 1974 trat er in die Volksbefreiungsarmee ein und arbeitete am Bau einer Textilfabrik. Weniger als zehn Jahre später wurde die Einheit, zu der er gehörte, umstrukturiert. Mit seinem Abfindungsgeld vom Militär und anderen Geldern begann Ren 1987, Huawei zu gründen – von einer Wohnung im zweiten Stock in Shenzhen.

Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen, und Huawei erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 600 Milliarden Yuan oder rund 9,5 Billionen Yen und hat sich zu einem globalen Geschäft mit laufenden Projekten in über 170 Ländern entwickelt. Das Unternehmen ist auch weltweit führend bei der Entwicklung der für die künftige Fertigung voraussichtlich wichtigen Schlüssel – der “5G” der nächsten Generation der ultraschnellen Telekommunikationstechnologie, und wird von China als Schatz angesehen.

In einer Ecke der Zentrale befindet sich das “X-Labor”, das Zentrum der Entwicklung von 5G-Systemen. “Lassen Sie mich Ihnen die Vorteile der 5G-Möglichkeiten zeigen”, sagte einer der Verantwortlichen, als er den Griff einer Maschine drehte und ein Auto auf eine Leinwand projiziert erschien. Es war ein Bild von einem über 1.000 Kilometer entfernten Forschungszentrum in Shanghai. Durch die Telekommunikation könnten sie das Fahrzeug auch über große Entfernungen bedienen.

“Mit 5G können Video- und Betriebssignale ohne Zeitverzögerung vor- und zurückgehen”, erklärte die Person. “Der Einsatz von Technik, die zuvor schwierig war, ist jetzt möglich.”

Ein Sonderzug durch die neue Forschungsanlage von Huawei Technologies Co., die einer westeuropäischen Stadt nachempfunden ist, kommt am 26. September 2018 auf einer Plattform in den Vororten von Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong an. (Mainichi / Kiyohiro Akama)

Die Entwicklung dieser neuen Technologie hatte großen Einfluss auf die chinesische Gesellschaft. 5G ist 100-mal schneller als das aktuelle 4G, wodurch die Datenmenge, die über das Netzwerk gesendet werden kann, erhöht wurde und Smartphone-Streaming-Video und andere Dienste möglich wurden. 5G macht ein echtes Internet of Thing (IoT), die Verbindung von Geräten über das Netzwerk, zur Realität. Unternehmen auf der ganzen Welt stehen im Wettbewerb um die Entwicklung von 5G. “5G hat eine technologische Revolution eingeläutet, und das Geschäft verändert sich rasant. Die Geschäftsmöglichkeiten wachsen”, sagte Hu Houkun, einer der drei “Rotating Chairman” von Huawei.

— In Forschung investieren und mit leistungsstarken Unternehmen zusammenarbeiten – Schlüssel zum Erfolg

Die Politik von Huawei sieht vor, über 10 Prozent des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung zu investieren. Im Jahr 2017 belief sich dieser Betrag auf rund 13,8 Milliarden Dollar oder rund 1,5 Billionen Yen. Das US-amerikanische Unternehmen Intel Corp. und das japanische Unternehmen Toyota Motor Corp besiegten Huawei unmittelbar vor dem Branchenführer Amazon, der im selben Jahr rund 16,1 Milliarden Dollar in die Entwicklung investierte.

Von den 180.000 Mitarbeitern von Huawei sind fast 40 Prozent mit 80.000 im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. 2017 wurden die meisten Patente der Welt angemeldet. Mit all diesen personellen und monetären Ressourcen begann Huawei als erster mit der Entwicklung von 2009 ein 5G-Netzwerk mit über 2.000 Ingenieuren, die auf das System spezialisiert sind. Es gibt ein Flüstern in der Branche, dass Huawei der Konkurrenz um 12 bis 18 Monate voraus ist.

X Lab ist jedoch nur für die Telekommunikationstechnologie zuständig. Die eigentlichen Nutzer des dort entwickelten Systems sind Fremdfirmen mit Interesse am IoT, mit denen sich Huawei für gemeinsame Entwicklungsprojekte zusammenarbeitet. Wang Yufeng, der Direktor des Labors, erklärte: “Indem wir unsere Technologie anderen Unternehmen in anderen Branchen zur Verfügung stellen, können wir die Möglichkeiten für 5G noch weiter ausbauen.” Die Zusammenarbeit mit leistungsstarken Unternehmen in China und auf der ganzen Welt, die nach der neuesten 5G-Technologie suchen, hat die technischen Fähigkeiten von Huawei nur weiter gesteigert. Diese positive Feedbackschleife diente als Stärke des Unternehmens.

“Sie müssen sich nicht alle fragen, ob Ihre Forschung nützlich ist. Es reicht, sich der Suche nach der noch unbekannten Welt zu widmen”, sagte Ren im vergangenen November im Huawei-Forschungszentrum in Yokohama im Süden von Tokio. Die Forschungsbasen des Unternehmens verteilten sich auf die USA, Deutschland, Indien und andere Länder. Die Ausbreitung von Huawei hat sich jedoch zu einer Krisenursache entwickelt.

Im Geschäftsleben wird ein unerwarteter Marktschock als “Schwarzer Schwan” bezeichnet. Im Teich auf dem Gelände des Huawei-Hauptsitzes brachte Ren mehrere schwarze Schwäne mit Wohnsitz, um seine Angestellten zu ermutigen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass sie “immer auf unerwartete Umstände vorbereitet sind”.

— Das weltweite Vorgehen gegen chinesische Technologie erschüttert Huawei

Im August letzten Jahres verbot US-Präsident Donald Trump Regierungsbehörden den Einsatz von Technologien und Geräten chinesischer Hersteller, die gemäß dem National Defense Authorization Act (National Defense Authorization Act) hergestellt wurden. Nach den USA taten dies auch die anderen Mitglieder des sogenannten “Five Eyes” -Nachrichtendienstes – Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland -, und Japan unterdrückte den Einsatz von Telekommunikationstechnologien mit Ursprung in China durch die Regierung.

Der schwarze Schwan war gelandet und hatte das “große Königreich” von Huawei erschüttert. Zusätzlich zu diesem beispiellosen Gegenwind, der den Fortschritt der Firma blockierte, wurde Meng Wanzhou, Chief Executive Officer (CFO) von Huawei, Renos Tochter, im Dezember vergangenen Jahres von den kanadischen Behörden auf Ersuchen der US-Regierung wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit der US-Wirtschaft in Gewahrsam genommen Sanktionen gegen den Iran.

Ein Forscher am Huawei X-Laboratorium fährt ein Auto in 1.000 Kilometer Entfernung in Shanghai, nachdem er am 26. September 2018 in Shenzhen, in der chinesischen Provinz Guangdong, einen Live-Feed von einer mit 5G-Netzwerktechnologie montierten Kamera erhalten hatte. (Mainichi / Kiyohiro Akama)

Die Verhaftung hatte Wurzeln im technologischen Kampf zwischen den USA und China. Die chinesische Regierung hat im Jahr 2015 die High-Tech-Produktionspolitik “Made in China 2025” veröffentlicht, mit der Zielsetzung, der Weltmarktführer im Bereich innovativer Technologien zu sein. Da der Erfolg von Huawei als Druck dient, besteht die Möglichkeit, dass die USA das Unternehmen ins Visier nehmen, weil es im chinesischen High-Tech-Sektor führend war.

In China gibt es weniger Distanz zwischen Unternehmen und der Regierung, und die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor hat China gut getan. Zu diesen Erfolgen zählen zahlreiche Kooperationen zwischen Peking und staatlichen Telekommunikationsgeräten, und Huawei war bereits im Verdacht, unabhängig von seinem privaten Status an die Regierung gebunden zu sein.

Dennoch sagte der Vorsitzende von Huawei, Liang Hua, Ende 2018 gegenüber den chinesischen Medien: “Trotz des Drucks von außen schließen wir immer noch 5G-Geschäftsverträge auf der ganzen Welt ab”, betonte, dass der Einfluss begrenzt sei.

Aber auch das Krisengefühl der chinesischen Regierung wächst. 5G ist die Hauptsäule von “Made in China 2025”, und mit dem Stolpern von Huawei gibt es keine strategischen Alternativen. Während die Regierung weiterhin nach eindeutigen Beweisen für die US-amerikanische Anschuldigung gegen das Unternehmen fragt, bleibt abzuwarten, ob Huawei diesen schwarzen Schwan verjagen kann.

(Japanisches Original von Kiyohiro Akama, China General Bureau)

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Ob die Melone auch schmeckt.

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Gewalt in der Schule – Nur durch Schüler, oder auch durch Lehrer?

Wenn Lehrer Schüler seelisch verletzen
Für den Umgang mit Kindern in der Schule –
Wie können Eltern helfen?.

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Gewalt in der Schule – Nur durch Schüler, oder auch durch Lehrer?

von:Prof. Dr. Kurt Singer

Bei “Gewalt an Schulen” denkt jeder an Gewalt, die von  Schülern  ausgeht. Das überrascht; denn sterben Jugendlichen berichten, sie erlebten öfter gewaltsames  Lehrerverhalten  als Angriffe von Mitschülern. Verletzende Lehrer demütigen Kinder, stellen sich bloß, beleidigen, beschimpfen oder ignorieren sie. Schüler werden angeschrieen, verspottet, für dumm befunden. Meist hüllen Eltern, Lehrerkollegen und Schulbehörden das unpädagogische Handeln von „Einzelfällen“ in Schweigen. Es ist tabu, über verletzende Lehrer  offen  zu diskutieren. Ich schreibe hier nicht verallgemeinernd über die Lehrer, sondern über die Macht-Missbrauch  einzelner, der ungezählte junge Menschen belastet. Er stört das Lernen und wirkt wie ein Krankheitserreger in das Schulsystem hinein. Wenn Sie sich mit moralischen Empfindsamkeit und sozialem Verhalten befassen, können Sie sich die Einstellung der Kinder sichern.

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Benjamin: Die Schule ist ein Psycho-Krieg – Macht-Missbrauch eines Lehrers

Der Wecker läutet. Es ist ein widerlicher Klang. Es klingt nach Mathematik. Voraussichtlich nach Note 6… Lehrer Falkenstein sagt, er sehe für meine Zukunft schwarz… Ich wäre einfach zu blöd… In letzter Zeit nimmt er mich häufig dran. Weil er weiß, dass ich nichts verstehe. Das befriedigt ihn irgendwie. An einem ganz normalen Ausfragetag sucht Falkenstein mit stechendem Blick ein Opfer… Der Schweiß läuft mir über die Stirn. Ich will nicht ausgefragt werden. Warum sagt er nicht gleich, wer drankommt? Warum trägt er mir nicht gleich einen Sechser ein?… Warum muss er mich quälen? Ich hasse es, vor der Klasse zu rechnen. Ich blamiere mich immer. Falkenstein stellt richtig gemeine Fragen.

Ich zittere. Weiß gar nichts mehr, die kleinen Brocken sind der Aufregung zum Opfer gefallen … Mein Magen bläht sich auf. Gänsehaut huscht über meinen Körper. Ich komme dran. Es muss ja so sein. Falkenstein sagt mit tiefer kräftiger Stimme: „Lebert, so zeigen Sie uns, wofür ich so lang ‘geredet habe.“ … Ich hasse es, wie er „Lebert“ sagt. Also, als wolle er mich erschießen. Als brächte er mich zum Galgen … Wie in Trance erhebe ich mich zur Tafel … Warum stehe ich eigentlich hier? … Männlich ein Zeichen. Zwei … Falkenstein ist nicht zufrieden. Er entlässt mich auf meinen Platz. Nach dem Unterricht sagt er: „Das mit deinem Abschluss kannst du vergessen … Wenn du das Kultusministerium für dich keine Anmerkung 8 einführt.“ Er grinst ein großes, breites Grinsen. Die Schule ist ein Psycho-Krieg.

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Die heimliche Gewalt wird nicht geahndet – „Schwarze Schafe gibt es überall”

Dieser Satz geht mitleidlos darüber hinweg, dass kränkende Lehrer menschliches Leben verletzen. Mit Falkensteins Abfrage-Folter bricht ungehindert Gewalt durch Worte über Jugendliche herein: nicht versteckt, sondern öffentlich. Die heimliche Gewalt verbirgt sich im Schweigen der Schulleitung, Lehrer und Eltern. Kein Ethiklehrer sagt dem zynischen Kollegen, dass dieser ethische Grenzen überschreitet: Wo doch Ethik der Bruch mit der Gleichgültigkeit ist, das Einer-für-den-Andern. Alle schauen weg. Schulbehörden lassen seelischen Verletzungen freien Lauf. Die Kinderfeindlichkeit gipfelt in dem Satz: „Das sind ja nur Einzelfälle.” Als bestünde die Achtung vor der Würde des Menschen nicht darin, die Persönlichkeitsrechte jedes Kindes zu schützen.

Lehrerinnen und Lehrer haben ein großes Gewicht. Das kann Kinder klein machen, aber auch groß machen: durch Anerkennung, Ermutigung, durch die helfende Beziehung. Manches Gymnasium trägt den Namen Albert Einsteins. Respektieren die darin unterrichtenden Lehrer seine Worte? Am schlimmsten ist es, wenn die Schule mit den Mitteln von Furcht, Zwang und künstlicher Autorität arbeitet. Diese Behandlung vernichtet das gesunde Lebensgefühl, die Aufrichtigkeit und das Selbstvertrauen. Sie erzeugt den unterwürfigen Untertan. Es ist einfach, die Schule von diesem Übel frei zu halten: Man gibt dem Lehrer ein wenig Zwangsmittel in der Hand. Dann ist die einzige Quelle des Respekts des Schülers für seinen Lehrer und seine intellektuelle Qualität. Üblich ist oft das Gegenteil: schüren : die Angst

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„Schlimm ist, wenn er mich blamiert” – Klagen über würdelose Behandlung

Kinder klagen weniger über die Schule, als über Lehrerinnen und Lehrer, die ihnen das Lernen und Leben schwer machen. Diese lachen Kinder aus, lassen sie an Prüfungsfragen „hängen”, bedrohen und disziplinieren sie mit schlechten Zensuren. Sie lesen ohne Einverständnis der Jugendlichen missglückte Arbeiten vor, erniedrigen sie, indem sie Schwächen öffentlich darstellen. Uneinfühlsame Lehrer rufen Schüler auch dann auf, wenn diese sich nicht zu Wort melden und wenn klar ist, dass sie keine Antwort wissen und beschämt werden. Sie erschrecken Kinder mit unangesagten Proben, stellen „Fangfragen”, kreiden vorwiegend Fehler an und erkennen nicht an, was geglückt ist. Kränkende Lehrer entwerten die Schwachen bei Misserfolg, statt ihnen zu helfen, wenn sie sich schwer tun. In Einzelfällen verletzen Lehrer Kinder so schwer, dass sie seelisch oder psychosomatisch erkranken – und alle lassen das geschehen. Viele Eltern, denen doch an ihren Kindern liegt, geben ihre Fürsorge an der Klassenzimmertüre ab.

Keinesfalls verallgemeinere ich Einzelbeispiele verletzenden Lehrerverhaltens. Ich war selbst Lehrer und arbeite seit Jahrzehnten mit Lehrerinnen und Lehrern in Supervisions-Gruppen und Einzelberatung; mit Respekt begleite ich ihr Engagement. Die Demütigenden unter Lehrern sind der Rede wert, weil es sich um viele Kinder handelt, die durch die Destruktivität weniger Lehrer seelisch Schaden nehmen. Was zum Beispiel frisch ins Gymnasium übergetretenen Zehnjährigen bei manchen Lehrern an Entmutigung widerfährt, ist deprimierend. Nach dem „Prinzip Abschreckung” hagelt es Fünfen auf die ersten Extemporalien ihres Kinderlebens. Als rotes Schlachtfeld bekommen die Schüler bei solchen Studienräten ihre Arbeit zurück, mit der „korrekten” schlechten Note. Diese Schockbehandlung ist eine fürchterliche „Gerechtigkeit”. Aber weder Eltern noch Lehrerkollegen schreiten gegen den lernpsychologischen Widersinn und das pädagogische Unrecht ein.

„Worte können sein wie winzige Arsendosen” – Sebastians Verzweiflung

Sebastian fühlte sich von der geringschätzigen Frage verfolgt: „Was hast du denn auf dem Gymnasium zu suchen?” – Solch ausstoßende Worte drohen Kindern mit dem Verlust der Zugehörigkeit; sie wirken wie Gift: „Gift, das du unbewusst eintrinkst und das seine Wirkung tut”, schreibt der Philosoph Victor Klemperer: „Sprache kann aus giftigen Elementen gebildet oder zu Trägern von Giftstoffen gemacht werden. Worte können sein wie winzige Arsendosen. Sie werden unbemerkt verschluckt, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.” Manche spüren lebenslang winzige „Arsendosen“, die ihnen verletzende Lehrer durch herabwürdigende Worte verabreichten.

Sebastian verlor allen Mut. Der Oberstudienrat liest bei jeder Aufsatzbesprechung mangelhafte Arbeiten vor, ohne die Jugendlichen um Erlaubnis zu bitten. Er sucht missglückte Sätze heraus und stellt Kinder namentlich bloß. Die Rückgabe der Arbeiten gleicht einem Schauprozess: sie geschieht in der Reihenfolge der Zensuren, begleitet von ironischen Lehrerkommentaren. Sebastian ist bevorzugter Sündenbock. Durch die psychische Quälerei lernen die Schüler nicht Aufsatzschreiben; sie lernen, wie man Menschen mit Schwächen rücksichtslos an den Pranger stellt. Dabei ist Schreiben auf Beziehung aufgebaut, ein Ausdrucksmittel, das sich an den Anderen richtet. Trotz der Erkenntnis, dass Kinder in ihrem sprachlichen Ausdruck durch das Angstklima mehr gehemmt als ermutigt und gefördert werden, will sich der Elternbeirat nicht in „unterrichtliche Angelegenheiten einmischen“ ; dabei handelt es sich um Verstöße gegen die Menschenrechte. Alle sind daran beteiligt, dass der Oberstudienrat die Grundrechte außer Kraft setzt. Denn, so Erich Kästner: „Am Unrecht ist nicht nur der schuld, der es begeht, sondern auch der, der es nicht verhindert.”

„Der Schüler ist zu sensibel“ – Oder der Lehrer unfähig zu fühlen?

Sebastian, bis dahin nie psychisch auffällig, schreckt wegen des verletzenden Lehrers nachts auf und fällt in eine depressive Stimmung. „Das Kind ist zu sensibel”, hieß es. Stößt die Schule feinfühlige Menschen aus? Ich lasse einige „Sensible” zu Wort kommen:

  • Michael: Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens (Michael Ende).
  • Heinrich: Das Aufgerufenwerden war eine Zeremonie, vor der ich zitterte, meine ganze Schulzeit lang. Und ich schleppte all die Jahre die Fünf hinter mir her, wie ein Sträfling die schwere Kugel an seinen Füßen (Heinrich Böll).
  • Günter: Lehrergestalten hatten sich raumgreifend in meinen Träumen breitgemacht. Meine Schulzeit war prägend für mich. Narben blieben, die geheilt noch juckten. (Günter Grass).
  • Susanna: Für mich waren die Schuljahre die schlimmsten meines Lebens, wegen des ständigen Gefühls der Ohnmacht (Susanna Tamaro).
  • Thomas: Ich ging in die Schule wie zum Schafott. Zitternd ging ich hinein, weinend trat ich wieder heraus (Thomas Bernhard).
  • Hermann: Unsere Lehrer forderten Tugenden von uns, die sie selbst nicht hatten. An mir hat die Schule viel kaputt gemacht, mich herabgesetzt, erniedrigt (Hermann Hesse).

Was Eltern überlegen können

Wenn Sie sich als Eltern Ihrer eigenen Kindheit erinnern, können Sie sich leichter in Ihre Kinder einfühlen. Wer sich auf die Selbst-Wahrnehmung einlässt, bringt nicht den hartherzigen Satz über die Lippen: „Uns hat es auch nicht geschadet.”

  • Hatten Sie Erfahrungen mit seelisch verletzendem Lehrerverhalten? Erinnern Sie, wie es Ihnen als Schulkind ging, wenn Sie geängstigt, bloßgestellt, überfordert oder gedemütigt wurden?
  • Erinnern Sie Lehrerworte, die „wie Gift” in Ihnen nachwirkten: persönlich kränkende oder geringschätzige Bemerkungen? Haben Sie erlebt, wie es ist, blamiert oder mit Schwächen ausgelacht zu werden?
  • Von welchen Lehrern fühlten Sie sich durch zustimmende Bemerkungen aufgerichtet? Wie beeinflusste die Beziehung zu den Lehrern Ihren Lernwillen? Welche „guten Lehrerworte” haben Sie sich bewahrt?

Aus Daniels Kränkung wurde Krankheit – Eltern klagen die Straftat an

Mancher Macht-Missbrauch von Lehrern ist nicht nur pädagogisches Fehlverhalten, sondern Straftat: Beleidigung, Ehrverletzung, üble Nachrede, Verletzung der Menschenwürde. Der Bundestag beschloss Ende 2000 ein Gesetz, demzufolge gewaltfreie Erziehung Kinderrecht ist. Es verbietet „körperliche Bestrafung, seelische Verletzung und andere entwürdigende Maßnahmen”. Daniels Eltern duldeten nicht, dass ein Lehrer das Selbstwertgefühl ihres Kindes beschädigte. Sie nahmen den Jungen aus der Klasse und klagten vor Gericht; denn die Schulbehörde deckte den Lehrer. Dieser beleidigte den Neunjährigen wiederholt, verlas einen Spottbrief, der Daniel als „saudumm” verhöhnte, und gab den Jungen dem Gelächter der Klasse preis. Auf diese Kränkung hin nässte Daniel nachts ein. Der Körper reagierte auf die seelische Not durch das bloßstellende Lehrerverhalten mit „Weinen durch die Blase”.

Die Richterin lud Daniels Kinderarzt als Zeugen. Dieser wagte, das Tabu inhumanen Lehrerverhaltens anzutasten. Er wollte nicht nur das Symptom kurieren, sondern die leid-verursachende Schulbedingung aufdecken: die Kränkung, die Daniel krank machte, den ehrverletzenden Spott, der eine neurotische Reaktion auslöste. Das Gericht bestrafte den Lehrer wegen seines Verstoßes gegen das Grundgesetz mit 2.200 Mark Schmerzensgeld. Das ist milde; aber die Strafe verweist auf das Unrecht der Personverletzung durch einen Lehrer, der Kinder lächerlich macht.

Die gesellschaftliche Apathie gegenüber Schülern – Versäumte Lehrerbildung

Krank machende Schulumstände entstammen auch mangelnder psychologischer Lehrerkompetenz. Die gesellschaftliche Apathie gegenüber Kindern drückt sich drastisch in der versäumten Lehrerbildung aus. Man hält Schüler nicht für würdig, ihre Lehrer so auszubilden, dass sie unterrichten können. Lehrerfunktionäre, Politiker und Universität muten den Heranwachsenden Lehrer zu, die nicht lernten, wie man unterrichtet. Sie erfuhren während ihrer Ausbildung nicht, wie man sich mit Schülern auf Lernen einlässt, wie man eine lern-anregende Beziehung stiftet und wie man Konflikte bearbeitet. Für viele Schüler wird Lernen zur Qual, obwohl sie es so gern täten.

Lehrer erfahren in ihrer Ausbildung alles über Sachen, sie lernen nichts über Menschen. Kein Wunder, wenn sie dann Menschen wie Sachen behandeln. Das ist eine Ursache des Machtmissbrauchs von Lehrern; zumal Lehrer nicht zu pädagogischer Fortbildung verpflichtet werden. Durch die könnten sie lernen, die pädagogische Beziehung leistungsfördernd zu gestalten. Weil ihnen pädagogische Fähigkeiten fehlen, wenden sie Gewalt an. Dazu gehören überfallartige Kurzprüfungen, Bedrohung mit schlechten Noten, öffentliches Bekanntgeben von Zensuren, Strafen aus einem ministeriellen Strafkatalog, der die Schule als Strafanstalt erscheinen lässt. Hinzu kommt die amtlich verordnete Langeweile durch lebensferne Lerninhalte und die Überforderung der intellektuell weniger tüchtigen Kinder.

Staatlich verordnete Verletzung – Die „Notenschraube anziehen”

Achtloses Benehmen gegenüber Schülern ist auch in Schulstrukturen begründet. Es gibt wenig sadistische Lehrer. Aber stiftet es nicht zu seelischem Sadismus an, achtjährige Kinder mit Noten zu entmutigen? Die Entmutigung ist ministeriell verordnet, entgegen erziehungswissenschaftlicher Erkenntnis. Diese plädiert dafür, wenigstens in der Grundschule die Zensuren durch individuelle Lernberichte zu ersetzen. Die organisierte Lieblosigkeit trifft vor allem Schwache, als hätten die keine Würde zu verlieren, und als müssten sie nicht besonders unterstützt, statt entmutigt werden. Mit dem Instrument der Zensuren treiben macht-behauptende Lehrer Missbrauch. Sie scheuen sogar vor der Foltersprache nicht zurück: „Dann muss ich die Notenschraube anziehen.“

Auch andere Vorschriften begünstigen kind-feindliches Handeln:

  • die Diktatur der Prüfungen, unangesagten Proben und das überfallartige Abfragen jagen Kindern Angst ein;
  • das Ausleseprinzip unterwirft sie einem unerbittlichen Rivalitätsdruck;
  • der lernpsychologische Widersinn der Gleichschaltung überfordert viele: unterschiedliche Schüler zur gleichen Zeit, im gleichen Arbeitstempo, mit der gleichen Methode das Gleiche lernen zu lassen, missachtet die Individualität;
  • stundenlanges Still-sitzen-Müssen im Frontalunterricht behindert das existenzielle Bedürfnis nach Bewegung – auch der geistigen Eigenbewegung.

Seelischer Sadismus – Ein psychisch kranker Lehrer macht Kinder krank

Lehrer, die Kinder seelisch verletzen, tun das aus ihrer gestörte Entwicklung heraus. Das Lehrerschicksal wird dann, wie sich bei Herrn A. zeigte, zum Schülerschicksal. Dieser Lehrer war gefürchtet wegen seiner Destruktivität. Er „machte die Jugendlichen fertig”, gab ihnen seitenlange Strafaufgaben, traktierte sie trotz des Verbots körperlicher Strafe mit „Kopfnüssen”, erteilte täglich Verweise und Arrest. Schwache Kinder verhöhnte er, machte sich lustig über sie und stellte sie bloß. Der Lehrer „haute” den Schülern ihre Fünfen und Sechsen ins Heft, als würde es ihm, so meinte ein Schüler, Lust bereiten. Alle hatten Angst vor ihm, mehrere Jugendliche reagierten mit Bauchweh, Kopfschmerzen und Übelkeit, andere mit Nägelknabbern, Schulverweigern und gestörtem Lernen.

Es handelte sich um seelischen Sadismus: Der Lehrer demütigt Kinder vorsätzlich, verletzt sie bewusst, macht Schüler abhängig, übt Gewalt über sie aus, möchte sie unterwerfen. Ein sadistischer Mensch quält andere, weil er an einer „Verhärtung des Herzens” erkrankt ist. Er kann sich selbst nicht zur geliebten Person machen. Dieses Unvermögen gleicht er mit der zerstörerischen Leidenschaft aus, Macht über andere zu haben, sie leiden zu machen oder leiden zu sehen, sie zu beschämen oder zu erniedrigen. Dafür eignen sich wehrlose Kinder.

„Wie er mir, so ich Dir!” – Wieder-Inszenierung selbst erfahrenen Leides

Dieser sadistische Lehrer musste sich aus einem anderen Grund in Psychotherapie begeben. Dabei zeigte sich: Er behandelte die Heranwachsenden so gewalttätig, wie er selbst behandelt worden ist und praktizierte genau dieQuälereien, die ihm in seiner Kindheit widerfuhren. Sein Vater – auch Lehrer – erstickte jede eigenständige Regung und forderte blinden Gehorsam. Er prügelte häufig und verbot bei den Strafaktionen dem Jungen das Weinen. Ein wiederkehrender Angsttraum des aggressiven Lehrers: „Ein Riese verfolgt mich; er fängt mich mit Expandern ein, fesselt mich und hängt mich an einen Baumast, an dem ich in panischer Furcht zapple.”

In seiner Ohnmacht erwuchs im Kind der unbewusste Wunsch, zu werden wie der gehasste Vater. Dann könnte er der Unterdrückung entgehen und selbst mächtig werden. Ohne dass er das erkannte, rächte sich Lehrer A. an schuldlosen Schülern für das ihm zugefügte Leid. Er wiederholte aktiv, was er vom peinigenden Vater passiv erleiden musste. Die neurotische Berufswahl solcher Lehrer – auch weniger gestörter – wird zum Unglück Hunderter oder Tausender von Schülern. Das wird möglich durch die Gleichgültigkeit von Lehrerkollegien, Schulbehörden, Eltern und Elternbeiräten. Sie stehen weder den Kindern bei, noch helfen sie dem schwierigen Kollegen. Wegen dieser moralischen Apathie erwächst für die „Verantwortlichen” kein zwingender Grund, Lehrer auf ihre charakterliche Eignung für den pädagogischen Umgang mit Kindern zu überprüfen. Psychologische Möglichkeiten solcher Eignungsfeststellung gäbe es, aber sie werden nicht wahrgenommen.

Persönliche Überlegungen für Eltern:

  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind erzählen, wie es die Lehrer erlebt? Was es in der Schule freut oder bedrückt, interessant findet und neu gelernt hat, was es kritisiert und verändern möchte, wovor es Angst hat und was es mutig macht? Nehmen Sie seelische und psychosomatische Symptome wahr?
  • Berichten Ihnen Kinder manchmal Vorfälle aus dem Unterricht, in denen Lehrer gegen menschlichen Takt verstoßen? Etwa wenn Schüler geringschätzig, kränkend, ungerecht oder achtungslos behandelt werden? Nehmen Sie die Mitteilungen des Kindes ernst, ohne zu beschwichtigen?
  • Oder finden Sie es womöglich normal, wenn Sie als Mutter erleben, wie Kinder „schlecht gemacht”, übersehen, unfreundlich behandelt, beim Lernen mehr getadelt als unterstützt werden? „Teilen” Sie die Schulsorgen des Kindes, statt es allein zu lassen, etwa mit Bemerkungen wie „Das ist doch nicht so schlimm”, oder „Da musst du jetzt durch”?
  • Tauschen Sie sich mit anderen Schülereltern über das Problem seelisch verletzender Lehrer aus? Besprechen Sie Ihre Wünsche und Vorschläge in einer Eltern-Gruppe, die dann in die Schule hineinwirken könnte?

Ungleiche Situation und Verletzlichkeit der Kinder – Schutzbedürftigkeit

Das Schülerleid zu verstehen beginnt damit, sich als Eltern und Lehrer der eigenen Kindheit zu erinnern. Wer sich mit der Kraft der Erinnerung selbst besser wahr nimmt, wird fühlfähiger für die Kinder, die er erzieht. Den Erwachsenen geht dann nicht so leicht der für Kinder verhängnisvolle Satz über die Lippen: „Uns hat es auch nicht geschadet.” Wenn sich Eltern vor Augen halten, wie schädlich sich seelisch verletzende Lehrer auswirken, schauen sie nicht so leicht weg – womöglich mit der Ausrede: „Wenn ich mich einmische, muss es mein Kind büßen.” Nein: Die Kinder büßen vor allem, dass ihre Eltern sie vor respektlosem Lehrerverhalten zu wenig schützen.

In der ungleichen Situation zwischen Lehrern und Schülern steht die Macht des Lehrers der Ohnmacht des Kindes gegenüber. Im Gegensatz zu anderen Berufen haben Lehrer kein gleichwertiges Gegenüber, das sich wehren kann. Das verleitet manche dazu, die Macht zu missbrauchen. Wegen der seelischen Empfindsamkeit der Kinder ist die Verantwortung des Erziehers besonders groß. Lehrer treffen auf formbare junge Menschen, die jedem Eindruck zugänglich sind und deren Seelenleben verletzbar ist. Sie müssen deshalb der Verpflichtung eingedenk sein, behutsam mit den Kindern umzugehen und deren individuelle Möglichkeiten zu respektieren. Eltern sollten sich angesichts des Machtgefälles zwischen Lehrern und Schülern auf die Seite machtloser Kinder stellen.

Unpädagogischer Lehrer – Geängstigte Schüler – Schweigender Elternbeirat

Konflikte, die mit Macht-Missbrauch von Lehrern zusammenhängen, werden selten ausgetragen. Eigene Autoritätsängste und geringe seelische Empfindsamkeit hindern Schülereltern daran, ihre Kinder zu schützen. So beklagten sich zum Beispiel die Schüler mehrerer Klassen, weil ihr Deutschlehrer sie beleidige: „Wie blöd stellst du dich wieder an.” – „Du gehörst in die Sonderschule, nicht auf die Realschule.” – „Vielleicht lernst du chinesisch, für Deutsch bist zu dumm.” Sein gefürchtetes Abfragen nannten die Schüler „Abfrage-Folter”: Er suchte nicht nach dem Können, sondern nach dem, was die Schüler nicht wissen.

Bei Elternbeschwerden verteidigte sich der Lehrer: Auf der Realschule gehe es nicht so sanft zu wie in der Grundschule. Die Schüler wären ihm dankbar, wenn er sie hart hernähme. Er pries seine Unbarmherzigkeit als Wohltat. Die meisten Eltern schwiegen, obwohl sie erkannten: Unter Angstdruck ist es unmöglich, frei zu sprechen und unbefangen zu schreiben. Der Elternbeirat empörte sich lauthals über den Lehrer, weil er den Schülern die Freude am Lernen verleide. Aber die Elternvertreter wagten nicht, sich aktiv auf die Seite der Kinder zu stellen. Man wolle den Schulfrieden nicht stören – als ob nicht der Lehrer den Schulfrieden verletzte.

Matthias’ Mutter riskiert den Konflikt und schützt den Jungen vor Demütigung

Sie sah sich im Elternbeirat allein gelassen, aber wollte jetzt für ihren Jungen eintreten, als ihn der Lehrer wegen seiner Langsamkeit verspottete: „Du Langweiler, hast wohl Stroh im Kopf?” – „Eine Schnecke ist eine Rakete, verglichen mit dir!” Das sollte lustig sein. Den Jungen verfolgten die Beleidigungen noch im Schlaf, und er klagte über Bauchweh: Der seelische Schmerz der Erniedrigung und Angst verwandelte sich in körperlichen Schmerz.

Matthias’ Mutter fürchtete sich vor dem Lehrer. Aber sie ging mit ihrer Angst in die Sprechstunde, griff den Lehrer nicht an, sondern ließ sich erkennen: mit ihrem Kummer und der psychosomatischen Not des Jungen. Sie sagte, wie kränkend sie es finde, das Kind bloßzustellen und bat ihn, das nicht mehr zu tun. – Das Gespräch verlief anders, als die Mutter befürchtete. Zwar verteidigte sich der Lehrer: der Junge sähe das zu dramatisch und wäre überempfindlich. Vielleicht war es ihm aber doch peinlich, mit seinem unanständigen Benehmen konfrontiert zu werden, denn er demütigte Matthias nicht mehr.

Damit Schüler besser lernen können, bräuchten wir zivilcouragierte Eltern wie Frau M.. Sie müssten moralischen Einspruch erheben, wenn Lehrer gegen menschlichen Takt verstoßen.

Weshalb verlief der Konflikt produktiv? – Gewaltfreier Eltern-Einspruch

  • Die Mutter ließ den Jungen erzählen, hörte zu, nahm ihn ernst. Sie wiegelte nicht ab: „Du brauchst doch keine Angst zu haben” und sie überforderte den Jungen nicht mit dem Anspruch: „Das musst du eben aushalten.”
  • Sie fühlte sich in die Kinder ein, stellte sich deren hilflose Lage vor und spürte Mitleid: den eingeborenen Widerwillen, einen Mitmenschen leiden zu sehen. Diesem Widerwillen gab die Mutter nach; er stärkte ihren Mut zum Widerspruch.. Sie erkannte, dass hier menschliches Unrecht geschieht und war der Ansicht: Ich muss etwas tun, um es zu verhindern. Das gab ihr Kraft, für ihr Kind einzutreten.
  • Ihr sozialer Mut, einzuschreiten, war eine besondere Form der Zivilcourage. Ingeborg Bachmann nennt sie „Tapferkeit vor dem Freund”: der Mut, innerhalb der eigenen Gruppe, nämlich des Elternbeirats, den Widerspruch zu wagen. Sie musste die aus der Kindheit tief eingewurzelte Autoritätsangst überwinden.
  • Sie führte den Konflikt gewaltfrei: sie wurde nicht aggressiv, sondern ließ sich erkennen und gab auch dem Lehrer eine Chance.
  • Sie blieb in der Beziehung, indem sie den Oberstudienrat später wieder aufsuchte und ihm sagte, wie froh Matthias und sie seien, dass er den Jungen nicht mehr auslache.
  • „Gegen den kommst du nicht an”, meinten viele. „Da verbrennst du dir die Finger”, warnten andere. „Warum sollst gerade du dich in die Nesseln setzen?”, „Das hilft doch nichts, wir sitzen am kürzeren Hebel”, „Damit schaden Sie nur dem Jungen”… Frau M. ließ sich nicht einschüchtern und überwand ihre Konfliktscheu, um für das Gute einzutreten.

Wege der Konfliktbearbeitung – Eltern können helfen

  • Die verletzenden Situationen wahrnehmen. Kinder erzählen lassen, ihnen zuhören, ihren Kummer ernst nehmen. Die Vorfälle schriftlich festhalten.
  • Gespräche mit anderen Schülereltern: über deren Erfahrungen und Ansichten. Sich in Gruppen solidarisieren, um gemeinsam für Kinder einzutreten.
  • Elterngespräche mit dem schwierigen Lehrer, einzeln und in kleiner Gruppe. Sich begreiflich machen, die Schülernöte erkennen lassen, eigenen Wünsche vorbringen, statt den Lehrer anzugreifen und schuldig zu sprechen.
  • Gespräche der Eltern mit der Klassenlehrerin, mit aufgeschlossenen Kollegen, dem Verbindungslehrer (Vertrauenslehrer), mit Schulpsychologen und Beratungslehrer. Die unpädagogischen Situationen aufzeigen und um konkrete Hilfe bitten.
  • Einberufung einer Elternversammlung, die von sorgfältig vorbereiteten Elternvertretern gestaltet wird.
  • Gespräche der Eltern mit Schulleitung, Schulrat, Schulbehörden, Ministerium, auf der Grundlage schriftlicher Information über demütigendes, überforderndes, taktloses oder unterdrückendes Lehrerverhalten; Lösungsschritte erarbeiten.
  • Offene Gespräche in der Schulkonferenz; Bündnis für Veränderungen anstreben, gemeinsame Lösungen suchen. Pädagogische Hilfsangebote von Lehrerkollegen.
  • Konflikt-bearbeitende Gespräche der Schüler mit dem schwierigen Lehrer, zusammen mit einem Vertrauenslehrer. Vorschläge für Veränderungen.
  • Diskussion im Elternbeirat. Gespräche von Elternvertretern mit dem beklagten Lehrer, dem Klassenlehrer, der Schulleitung… Wichtig ist die genaue schriftliche Dokumentation der seelischen Verletzungen.
  • Öffentlichkeit herstellen mit Hilfe von Presse und anderen Medien, die auf die lernstörende Situation aufmerksam machen.
  • Dienstaufsichtsbeschwerde, gestützt durch Unterrichtsgesetz, Schulordnung, amtlichen Lehrplan, Beamtenrecht, Grundgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch, Verfassung, Kinderkonvention der Vereinten Nationen.
  • Vom Petitionsrecht Gebrauch machen, sich schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen, die Abgeordneten und den Landtag wenden. Gerichtliches Vorgehen bei Verstößen gegen die Persönlichkeitsrechte.

Fragen für Eltern

  • Wie verhalten Sie sich, wenn die Kinder von pädagogisch unakzeptablem Lehrerverhalten berichten? Hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu und stellen sich auf seine Seite?
  • Kommt das Thema „Verletzendes Lehrerverhalten” im Elternbeirat zur Sprache? Wenn nicht: Könnten Sie das Tabu brechen und dazu anregen, Kinder vor angstmachenden Lehrern zu schützen?
  • Können Sie sich vorstellen, wegen einer verletzenden Situation mit dem Lehrer zu sprechen: ohne ihn anzugreifen und ihm zu sagen, wie unpädagogisch er ist, sondern: sich erkennen lassend mit Ihrem Besorgt-Sein, mit Ihrem eigenen Denken und Fühlen, mit der Not des Kindes und Ihrem deutlichen Wunsch, der Lehrer möge Ihr Kind menschlich behandeln?

Eine Lehrerin tritt mit sozialem Mut für Kinder ein

Schülerinnen ihrer vorhergehenden Klasse beklagten sich bei Frau D.: „Bitte helfen Sie uns. Die neue Lehrerin ist so streng, sie schreit die Schwachen an, gibt so viel Hausaufgaben, dass wir den ganzen Nachmittag daran sitzen müssen. Manche Kinder weinen, weil sie sich vor ihr fürchten…” Frau D. tröstete: die Lehrerin sei eben anders, sie würden sich daran gewöhnen und sollten selbst mit ihr reden. Das überforderte die Neunjährigen. Die Lehrerin merkte, wie sie versucht war, nicht nach ihrer Überzeugung zu handeln, sondern wegzuschauen: das Tabu wirkte. Ihre Schüler ermunterte sie zu Zivilcourage – und ihr fehlte selbst der Bürgermut?

Jetzt wollte sie mit ihrer Angst den Konflikt wagen und bat die Kollegin um ein Gespräch. Sie machte ihr keine Vorwürfe, sondern ließ sich erkennen mit dem Kummer der Kinder. Die Lehrerin verteidigte sich: Kinder würden lügen und seien zu empfindlich. Frau D. blieb bei ihrem Vorsatz, nicht persönlich anzugreifen, sondern alles zu versuchen, um im Gespräch zu bleiben. Dabei gelang ihr Ungewöhnliches. Sie schlug der Kollegin vor, sich mit ihr und der Klasse zusammenzusetzen, um zu hören, welche Ängste und Wünsche die Kinder haben.

Die gewalt-heilende Kraft des Zuhörens – Schüler ernst nehmen

Zögernd war die Lehrerin dazu bereit. Beide vereinbarten, den Kindern nur zuzuhören, keine Gegenrede zu führen. Das wurde ein bewegendes Kreisgespräch. Die Mädchen und Jungen brachten taktvoll vor, was sie bedrückte. Sie sprachen davon, wie sie es kränkt, wenn sie ausgelacht, wie sie sich schämen, wenn sie mit Misserfolgen bloßgestellt werden. Sie beklagten, wie schlimm es die Schwachen fänden, dass die Lehrerin eine Leistungs-Rangordnung aufstellte, nach der es zum Beispiel hieß: Monika ist die Dreiundzwanzigste von vierundzwanzig. Und sie brachten Wünsche vor: die Lehrerin möge ein persönliches Wort an sie richten, auch einmal lachen…

Alle berührte diese Art des Zuhörens, die hatte Folgen. Die Lehrerin konnte nicht ihren Charakter ändern. Aber vermutlich kam Scham in ihr auf; denn sie versuchte taktvoller zu sein, hob die diskriminierende Rangliste auf und kränkte die Kinder weniger. Sie blieb im Kontakt mit der helfenden Lehrerin, wohl erleichtert, nicht mehr nur Außenseiterin zu sein. Am Anfang dieser Verständigung stand das Zuhören. Frau D. brach das Tabu des destruktiven Lehrerverhaltens. Sie half den wehrlosen Kindern und lebte ihnen vor, wie man Konflikte gewaltfrei regelt. Aber sie half auch der gefürchteten Kollegin; und sie tat etwas für sich selbst: Sie wahrte ihr Lehrerinnen-Selbstbild. Solche Tabubrüche bräuchten wir hundertfach bei Lehrerkollegen, Schülereltern, Erziehungswissenschaftlern, Politikerinnen und Politiker. Dann könnten wir Schülerleid mildern und bessere Lernbedingungen schaffen. Was waren die Elemente der Konfliktbearbeitung?

Wichtige Schritte der Konfliktbearbeitung – „Sich rühren”

  • Hinsehen, statt wegschauen; nicht verleugnen, wie viel Unheil verbale Gewalt einzelner Lehrer anrichtet: Worte können verletzen, „Worte können töten”.
  • Zuhören: Schülern das Wort geben und sie ernst nehmen. Wer fühlen will, muss zuhören.
  • Wahrnehmen: Nicht beschwichtigen, sondern sich berühren lassen von dem, was Kinder an Schulnöten mitteilen.
  • Mitleid: Mitleiden ist unsere stärkste moralische Kraft; es rührt an das soziale Gewissen.
  • Sozialer Mut: Wenn Lehrer Kinder seelisch verletzen, mit Zivilcourage für Schüler eintreten und den Konflikt für mehr Menschlichkeit in der Schule eingehen.
  • Zusätzlich bedarf es des politischen Engagements aufgeklärter Bürger und Politiker, die „Politik als praktizierte Sittlichkeit” begreifen. Wir sollten uns für eine Humane Schule einmischen, denn, so Bertolt Brecht: „Das Vernünftige bricht sich nicht von selbst Bahn. Es setzt sich nur soviel Vernunft durch, wie die Vernünftigen durchsetzen. Besser als Gerührt-sein, ist, sich rühren.”

Tabus bei verletzendem Lehrerverhalten aufheben – Kinderpolitisch handeln

Überlegungen zu kinderfeindlichem Lehrerverhalten müssen auch in kinderpolitisches Handeln einfließen.

  • Die Tabuierung aufheben, die über unpädagogischem Lehrerverhalten liegt. Am Thema „Macht-Missbrauch von Lehrern” ein Problembewusstsein für Menschenrechte in der Schule schaffen.
  • Die Persönlichkeitsrechte des Schülers schützen. Wir müssen Grundgesetz, Gesetzgebung, Strafrecht und Kinderkonvention der Vereinten Nationen auf die Schule anwenden.
  • Mehr Demokratie in der Schule verringert die Inhumanität: Mitbeteiligung und Mitbestimmung von Schülern, Eltern und Lehrern.
  • Die Rechte der Schüler stärken. Kinder und Jugendliche sind fähig, demokratisch mitzusprechen: bei der Stoffauswahl, Unterrichtsmethode, und dem schulischen Zusammenleben.
  • Kindern das Recht auf Kritik an Lehrern und Schule einräumen. Sie müssen Gelegenheit haben, ihren „Arbeitsplatz” mitzubestimmen.
  • Die Rechte der Schülereltern stärken. Eltern sollen in allen Schulfragen verantwortlich mitentscheiden, die das Wohl ihrer Kinder betreffen.
  • Seelische Züchtigung verbieten. Bloßstellung, Beleidigung, Entwertung und achtungslose Behandlung von Kindern ist ebenso als Persönlichkeitsverletzung zu ahnden wie körperliche Züchtigung.
  • Für Kinder Möglichkeiten schaffen, seelischer Gewalt auszuweichen, zum Beispiel durch Lehrerwechsel.
  • Neutrale Instanzen für Schülerhilfe schaffen wie: Kontakttelefon, unabhängige Beratungsstellen, die den Kindern wirksam beistehen.
  • Den Schülerinnen und Schülern kostenlosen Rechtsschutz gewähren, wenn sie rechtswidrig behandelt werden.
  • Lebenslange Lehrerfortbildung, damit Lehrerinnen und Lehrer schüler-orientiert unterrichten lernen und konflikt-bearbeitend mit Jugendlichen umgehen können.
  • Durch Schülerbeauftragte – Ombudsfrau, Ombudsmann – eine Lobby für Schüler aufbauen. Sie wacht über die Einhaltung der Grundrechte von Schülern. Auch die Würde des Schülers muss unantastbar sein.

Benützte Literatur:

Benjamin Lebert: Crazy (KiWi)


Demokraten beschuldigen Trump, er habe einen “Wutanfall”,

09>11.01.2019 – 21:19:00 Donald Trump World Home USA EU Wutanfall

Demokraten beschuldigen Trump, er habe einen “Wutanfall”, als er aus dem Treffen ausscheidet

Präsident Donald Trump ist aus einem Treffen mit den Führern des Kongresses herausgekommen, während die Gespräche über die Beendigung des teilweisen Regierungsstillstands in einer Sackgasse stehen, haben führende Demokraten und der Präsident selbst gesagt.

Der demokratische Führer des Senats, Chuck Schumer, sagte, dass Trump auf der Sitzung des Weißen Hauses am Mittwoch House Speaker Nancy Pelosi gefragt habe, ob sie damit einverstanden sein würde, seine Mauer an der südlichen Grenze zu Mexiko zu finanzieren.

Donald J. Trump@realDonaldTrump

Just left a meeting with Chuck and Nancy, a total waste of time. I asked what is going to happen in 30 days if I quickly open things up, are you going to approve Border Security which includes a Wall or Steel Barrier? Nancy said, NO. I said bye-bye, nothing else works!249K9:34 PM – Jan 9, 2019Twitter Ads info and privacy178K people are talking about this

Als sie “nein” sagte, sagte Herr Schumer, stand Herr Trump auf und sagte: “Dann haben wir nichts zu besprechen.”

Herr Schumer fügte hinzu: “Und er ist einfach rausgegangen”, der Demokrat benannte die Handlungen des Präsidenten als “wirklich, wirklich unglücklich”.

Vizepräsident Mike Pence spricht mit Reportern nach einem Treffen mit Präsident Donald Trump und demokratischen Führern (Evan Vucci / AP)

Herr Trump nannte das Treffen “eine totale Zeitverschwendung”.

Er twitterte, dass Frau Pelosi, sobald sie seine Grenzmauer zurückgewiesen hatte, “auf Wiedersehen gesagt, nichts anderes funktioniert!”

The White House@WhiteHouse

We face a humanitarian and security crisis at our Southern Border. The President will stand firm for border security. That includes, additional law enforcement personnel, immigration judges, a physical barrier, counter-narcotics tech, and resources to address humanitarian needs.24.1K9:50 PM – Jan 9, 2019Twitter Ads info and privacy9,677 people are talking about this

Vizepräsident Mike Pence sagte, die Demokraten seien “nicht dazu bereit, ein Ende der teilweisen Regierungsstilllegung und der Auseinandersetzung über die Mauer zu verhandeln”.

Herr Pence sprach nach dem umstrittenen Treffen außerhalb des Westflügels und sagte: “Ich denke, der Präsident hat seiner Position heute sehr deutlich gemacht, dass es keinen Deal ohne Mauer geben wird.”

Präsident Donald Trump (Evan Vucci / AP)

Herr Pence sagte, Herr Trump fragte Frau Pelosi, ob sie bereit wäre, eine Mauer oder eine Barriere an der Südgrenze zu finanzieren, falls er die Regierung schnell wieder aufmachen würde.

Herr Pence sagte: “Als sie” Nein “sagte, sagte der Präsident” Auf Wiedersehen “.”

Herr Schumer sagte, Herr Trump habe einen “Wutanfall”.

Herr Pence sagte über den Präsidenten: “Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er jemals seine Stimme erhoben hat.” – Press Association


Zwei Deutsche nach Ägypten, um Angehörige zu besuchen. Seither werden sie vermisst.

Nach Einreise verschwunden Zwei Deutsche in Ägypten vermisst

À l'aéroport du Caire, les gens font la... (Photo AFP)
Archivbild.afp

7. Januar 2019 22.02 Uhr /7Von Paul-Anton Krüger

Das Auswärtige Amt nimmt beide Fälle “sehr ernst”.

Die beiden Männer besitzen auch die ägyptische Staatsbürgerschaft – die Möglichkeiten der Einwirkung sind für die Bundesregierung deswegen gering.

In Ägypten werden zwei deutsche Staatsangehörige vermisst, wie das Auswärtige Amt am Montag bestätigte. Die Familien der Betroffenen befürchten, dass die Männer von den ägyptischen Sicherheitsbehörden festgehalten werden. Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gehört das Verschwindenlassen von Personen zu den gängigen Praktiken des Inlandsgeheimdienstes.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte in Berlin: “Es geht dort um zwei verschiedene Fälle von deutschen Staatsangehörigen, die vermisst werden. Wir sind mit denen seit einigen Tagen befasst und wir nehmen beide Fälle sehr ernst.” Die deutsche Botschaft in Kairo stehe in Kontakt mit den dortigen Behörden und bemühe sich in beiden Fällen mit Nachdruck um Aufklärung.

Mahmoud A., 23, war am 27. Dezember zusammen mit seinem Bruder Malik, 24, aus dem saudischen Medina am Flughafen in Kairo angekommen, um seine dort lebenden Großeltern zu besuchen. Wie seine Mutter schildert, habe der Ältere die Passkontrolle ungehindert passiert, bei dem Jüngeren hätten die Beamten telefoniert. Sie hätten dann gefragt, ob Malik mit zurückfliegen wolle, wenn Mahmoud die Einreise verweigert werde. Im Glauben an ein Missverständnis hätten sich die Brüder getrennt. Seitdem fehle jedes Lebenszeichen von Mahmoud A. Auf Nachfrage am Flughafen hätten die Beamten lediglich mitgeteilt, es sei kein Deutscher mit dem betreffenden Namen eingereist.

Im zweiten Fall geht es um den 18-jährigen Isa aus Gießen. Er war am 17. Dezember über Luxor eingereist, um von dort nach Kairo weiterzufliegen, um ebenfalls seinen Großvater zu besuchen. Vor dem Weiterflug sei der Kontakt der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. “Er ist nicht angekommen.”

Der Bruder des Vaters hatte nach seinen Angaben in Kairo am Flughafen auf ihn gewartet. “Es sind jetzt drei Wochen und es gibt keine Spur. Niemand weiß, ob er noch am Leben ist”, sagte der Vater. Er soll aus, dass ägyptische Sicherheitskräfte seinen Sohn festgenommen haben und seitdem in Gewahrsam ist.

Gründe für eine mögliche Festnahme Sein Sohn, der wahrscheinlich mit seinem ägyptischen Pass einreisen wollte, habe nichts getan. Auch die Familie von Mahmoud kann sich nicht auf die Verschwinden des Mannes konzentrieren. Bei beiden Betroffenen handelt es sich um Männer, die neben den deutschen Staatsangehörigkeiten auch die ägyptischen Eigentümer sind. Der ägyptische Staat behandelt, wie die Einwirkung für die Bundesregierung ist. T

Ägypten

quelle// © SZ vom 08.01.2019


Profi-Boxer verprügelt Polizisten

Profi-Boxer verprügelt Polizisten

07.01.2019

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Der französische Innenminister Christophe Castaner hat gesagt, dass der Profi-Boxer Christophe Dettinger, der bei den Demonstrationen der Gelbwesten verprügelte, festgenommen worden ist. Der Minister vermerkte über soziale Medien, dass der Ex-Weltmeister sich vor der Justiz verantworten wird.

Das Video, auf dem zu sehen war, wie der 37-Jährige die Polizisten zusammenschlägt, fand breites Echo. Am Wochenende hatten die Gelbwesten den Staatspräsidenten Emmanuel Macron protestiert, wobei es zu Ausschreitungen zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten kam.trt


Mike Tyson: Das neu Drehbuch Komödie Hat begonnen pensionierten Boxer, der Marihuana anbaut”.

EXCLUSIVE.

Mike Tyson Preparing to Revolutionize Marijuana Industry, Breaks Ground on ‘Tyson Ranch’


Mike Tyson, Boxlegende, kennt Fernsehen und Unterhaltung nicht. Der 52-jährige pensionierte Boxer soll in einer neuen TV-Show eine Hauptrolle spielen, die sich auf sein Leben als Marihuana-Züchter namens “Rolling With the Punches” bezieht, berichtet Page Six .

Die Drehbuchkomödie wird auf seiner 40 Hektar großen Tyson Ranch in El Segundo, Kalifornien, gedreht, wo er Unmengen an Premium-Marihuana anbaut. Laut Tyson basiert die Show in etwa auf seiner Erfahrung mit Marihuana-Anbau.

“Es ist einfach. Ich spiele einen pensionierten Boxer, der Marihuana anbaut «, sagte Tyson. “Im Grunde verhalte ich mich wie ich, damit die Leute sehen können, wie mein Leben in verschiedenen Szenarien aussehen könnte.”

Der prominente Bodyguard Chuck Zito wird seine Rolle als Tysons Bodyguard zusammen mit dem Komiker Russell Peters als “nutzloser” Vertrauter des ehemaligen Schwergewichts-Champions wiederholen.

Tyson setzt sich für die gesundheitlichen Vorteile ein, die mit Marihuana einhergehen, was als einer der renommiertesten Athleten der Welt ein ziemlich starker Schritt ist. Die in Marihuana gefundene CBD oder Cannabidiol-Verbindung soll eine signifikante heilende Wirkung gegen Schmerzlinderung haben. Während der Gebrauch unter Sportlern realistisch ist, werden laut dem 4/20 – Projekt von Bleacher Report , in dem frühere Profisportler über den Einsatz von Marihuana im Profisport informiert werden, zwischen 80 und 90 Prozent der Profisportler das psychoaktive Mittel regelmäßig angewendet. “Ich rauche es den ganzen Tag, jeden Tag”, sagte Tyson zu Page Six .

Insgesamt sieht Iron Mikes Unkrautfarm aus, als beabsichtige sie eine Autorität im Städtetourismus zu werden, da sie eine Kultivierungsschule vorweisen wird, in der Marihuana-Züchter die neuesten Technologien kennenlernen können, ganz zu schweigen von einer essbaren Fabrik, einem Hydro-Feed- und Versorgungsgeschäft. zusammen mit Kabinen und Glamping-Zielen für Touristen.

Tyson kauft die Show derzeit für ein offizielles Zuhause auf, so dass Gespräche über einen Premiere-Tag oder potenzielle Netzwerke noch offengelegt werden müssen.

Obwohl sich die Show auf Mikes Leben als Marihuana-Geschäftsmann konzentriert, wird es für seine Pot-Produkte keine Handelspublikum geben. Markenartikel für Tyson Ranch werden in der Show gezeigt.

qulle:net


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Gasexplosion in Russland

Gasexplosion in Russland Inzwischen wurden 37 Tote geborgen.

03.01.2019 ~ 04.01.2019

Gasexplosion in Russland

Magnitogorsk – Die schwere Gasexplosion in der russischen Stadt) Magnitogorsk hat neue Erkenntnisse für mindestens 37 Menschen, die das Leben gekostet haben. In der Nacht zum Donnerstag zogen die Rettungskräfte, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die Zivilen Zivilschutz berichtet

Am Montag war ein ganzer Aufgang des zehnstöckigen Wohnblocks aus Sowjetzeiten eingestürzt. Vier Vermisste würden noch unter dem Schuttberg vermutet, hieß es.

Die Industriestadt Magnitogorsk ist für ihre Stahlproduktion bekannt. Sie liegt am südlichen Ural, etwa 1400 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt Moskau und hat rund 400 000 Einwohner.

qelle:trt/dpa/

Keyword: Todesopfer , Magnitogorsk , Gasexplosion , Russland


Yasser Arafat: Symbolfigur des palästinensischen Widerstands

Yasser Arafat, Symbolfigur des palästinensischen Widerstands
Yasser Arafat

Yasser Arafat, Symbolfigur des palästinensischen Widerstands

Keyword: &Quelle//trt/ Yasser Arafat, Palästina


Japan: Bleibt Kaiser darf gehen.

Kaiser Akihito grüßt ein letztes Mal sein Volk zu Neujahr

Kaiser Akihito grüßt ein letztes Mal sein Volk zu Neujahr

02.01.2019

Kaiser Akihito grüßt ein letztes Mal sein Volk zu Neujahr

Tokio () – Zehntausende Menschen haben Japaner Kaiser Akihito ein letztes Mal in seiner Amtszeit zum Neuen Jahr begrüßt. «Ich hoffe, dieses Jahr wird ein gutes Jahr für so viele Menschen wie möglich», sagte der 85-jährige Monarch am 30. April nach drei Jahrzehnten auf dem Chrysanthementhron. Er ist der erste Kaiser in der Welt der Erbmonarchie der Welt seit rund 200 Jahren.

Am 1. Mai wird sein ältester Sohn, Kronprinz Naruhito, den Thron besteigen. Zusammen mit Naruhito und anderen Mitgliedern seiner Familie zeigte sich Akihito der Tradition gemäß mehrmals auf dem verglasten Balkon seines Chowa-Den-Palastes.

Er ist zum Anfang des Jahres für sein Land und für alle Menschen in der ganzen Welt, sagte der in seinem Volk beliebte Monarch am Mittwoch. Begeistert schwenkten die kurzen Menschenmengen kleine Nationalfähnchen. Viele ließen den beliebten Kaiser mit «Banzai» -Rufen hoch leben. Der japanische Hochruf soll Glück für zehntausend Jahre bringen. Andere riefen laut «Danke, Ihre Majestät».

Bildergebnis für 7. Januar 1989 den Thron bestieg, setzt sich Kaiser Akihito zusammen mit seiner Gemahlin, Kaiserin Michiko

Seit er am 7. Januar 1989 den Thron bestieg, setzt sich Kaiser Akihito zusammen mit seiner Gemahlin, Kaiserin Michiko, unermüdlich für die Menschenwurde ein. Mit ihren an die Seite gehenden Opfern von Naturkatastrophen, alten Altenheime und Einrichtungen für Behinderte und präsentierte sich auch auf internationalen Reisen als würdevolles Symbol Wadenländer.

Doch Akihitos Gesundheit ist angeschlagen. Im Sommer vergangenen Jahres hatte der Monarch in einer seltenen Video-Botschaft zu erkennen gegeben, angesichts seiner nachlassenden Kräfte abdanken zu wollen. Das Parlament erlaubte ihm dies später per Sondergesetz.

Bei strahlendem Sonnenschein in kalter Winterluft riesige Menschenmengen schon am frühen Morgen vor dem Palast in den Herzen Tokios ein. Im vergangenen Jahr hatten wir fast 127 000 Menschen, die viele Jahre alt waren, um so viele wie nie zuvor seit der Thronbesteigung 1989. Es wurde erwartet, dass es noch mehr Menschen werden.

Das neue Jahr, der Palast in Tokio liegt am 2. Januar und zum Geburtstag von Kaiser Akihito am 23. Dezember.

Stichwort:  Akihito  ,  Kaiser  ,  Japan trt , dpa


Afrika: Gewalt, Tote und verletzte & Pannen bei Präsidentenwahl im Kongo

Gewalt, Tote und Pannen bei Präsidentenwahl im Kongo

01.01.2019 ~ 01.01.2019

Gewalt, Tote und Pannen bei Präsidentenwahl im Kongo

Kinshasa (dpa) – Überschattet von Gewalt und Wut über die Stimmabgaben läuft im Kongo die Stimmenauszählung der Präsidentenwahl vom Sonntag. Ein Mitarbeiter der Wahlkommission wird im Bezirk Walungu in der Provinz South Kivu getötet worden. Zuvor habe eine aufgebrachte Menge den Wahlhelfer beschuldigt, sagte der Kommissionsvorsitzende Corneille Nangaa am Sonntagabend.

Der Mitarbeiter habe versucht, einen Wahlautomaten zu reparieren. Die Menge habe ihn gelyncht, dabei sei auch der Polizist gestorben. Der Aktivist Patient Bashombe über der Nachrichtenagentur dpa von einem dritten Toten in Walungu, als die Polizei das Feuer eröffnet habe.

Bildergebnis für Provinz Mai-Ndombe verwüsteten

Die Wahl des Präsidenten in den 81 Millionen Einwohnern am Sonntag von mehreren Pannen und Gewalt begleitet worden. Im Ostkongo erzwangen bewaffnete Rebellen die Schließung einiger Wahlbüros, im Südwesten der Provinz Mai-Ndombe verwüsteten demnach aufgebrachte Menschen Wahlbüros, weil Stimmzettel fehlten.

Rund 540 Wahlautomaten brachen zusammen, einige Wahllokale blieben noch nach der geltenden Schließzeit. Wahlbeobachter der katholischen Bischofskonferenz (CENCO) registrierten 194 Gewaltvorfälle.

Schon vor der Wahl war es in Regionen zu Unruhen gekommen, in denen die Stimmabgabe für rund 1,2 Millionen Menschen auf März 2019 verschoben worden war.

Bildergebnis für Provinz Mai-Ndombe verwüsteten

Die Wahlkommission begründet diese mit einem Ebola-Ausbruch und Terrorgefahr. Trotzdem soll der Nachfolger des autoritär regierenden Joseph Kabila am 18. Januar vereidigt werden. Der seit 17 Jahren amtierende Kabila durfte nicht erneut antreten.

Sein Gefolgsmann, der frühere Innenminister Emmanuel Ramazani Shadary, als Kandidat davon aus, die Wahl für sich zu entscheiden. Gegen ihn waren 20 oppositionelle Kandidaten angetreten. Ein vorläufiges Ergebnis der Wahl wird am 6. Januar erwartet.

Stichwort:  Wahlen  ,  Kongo Afrika TRT